Es wäre vielleicht ja schon ein Anfang bei der medikamentösen Behandlung für die Kostenübernahme die gleichen Voraussetzungen zu schaffen wie beispielsweise für eine OP. Soweit ich weiß, müssen die Patienten hier auch gewisse Punkte erfüllen (BMI, Abnahme, Ernährungsberatung usw.) bevor die Krankenkasse überhaupt die Kosten übernimmt.
Dass die Krankenkassen die finanzielle Belastung derzeit nicht stemmen könnten, ist wohl klar. Das hilft natürlich niemandem, aber man muss es auch realistisch sehen.
Für mich persönlich ist es definitiv eine große finanzielle Belastung. Ich hab zwar auch ohne MJ schon einiges abgenommen, aber es ist ein ständiger nicht enden wollender Kampf und das halte ich auf Dauer nicht durch, vom Jo-Jo Effekt ganz zu schweigen. Und trotzdem zähle ich mich selbst nicht zu den Fällen, bei denen eine Kostenübernahme angebracht wäre.
Das Thema Adipositas müsste viel mehr in die Öffentlichkeit gerückt werden
Und noch mehr die Ursachen. Es ist schön einfach, alles nur auf die Eigenverantwortung des Einzelnen zu schieben, ohne dabei die Lebensmittelindustrie, die Werbung und unsere gesamte Gesellschaft und Lebensrealität miteinzubeziehen.