Guten Morgen NannyOgg
den Begriff FoodNoise kannte ich vorher auch nicht, aber er passt (für mich).
Sofort nach dem Frühstück zu überlegen, was ich zur nächsten Mahlzeit machen könnte: eine meiner
leichtesten Übungen 🫢.
>jedoch habe ich immer empfunden, daß sämtliche Abnehmprogramme auf eine Art Suchtfaktor keine Rücksicht nehmen.
Das kann ich leider nur bestätigen. Ich habe inzwischen verschiedene Kurse gemacht, die von meiner Krankenkasse angeboten
worden sind und wirklich gut gefiel mir nur einer. (Da ging es zwar auch nicht um Suchtfaktoren, aber es wurde z. B. eingehend darauf
eingegangen, wie man seinem Darm was gutes tun kann bzw. was für Auswirkungen einem blühen, wenn man ihn
schlecht behandelt oder auch nur vernachlässigt.)
In meiner Kur vor inzwischen über 20 Jahren bin ich allerdings einer bemerkenswerten Ernährungsberaterin begegnet,
die mir bestätigte, was ich schon vermutet hatte: "Essstörung an Bord".
Wir waren nicht ganz wenige zu der Zeit: in diversen Ausprägungen und von unterschiedlichem Alter.
Aber mit einem Suchtproblem: Essen. Und ganz ehrlich: das ist doch wirklich eine "gemeine" Sucht.
Die meisten anderen Stoffe nach denen man süchtig werden kann, braucht man nicht zum Leben.
Ohne Nahrung funktioniert es beim besten Willen nicht.
Ich bekam damals einen Hinweis, den ich nicht wieder vergessen habe
(nicht zuletzt wegen des Bildes was ich sofort vor Augen hatte):
Wenn du meinst, du hast Hunger, fühl erst nach, ob dir nicht doch etwas anderes fehlt.
Ihr Ratschlag: "Schokolade mit Ohren" 😉
Lach - eine wunderbare Methode, die mir sehr oft weitergeholfen hat.
Und was FoodNoise angeht: ich stelle es mir sehr erleichternd vor, wenn er verschwindet.
Es ist vermutlich so wie mit allen Änderungen - man muß erst lernen, damit umzugehen.