Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend über mehrere Jahre. Viele Betroffene bemerken zunächst keine Beschwerden. Häufig wird Diabetes Typ 2 erst bei einer Routineuntersuchung oder durch einen erhöhten HbA1c-Wert festgestellt.
Zu den häufigsten Risikofaktoren gehören:
- Übergewicht und Adipositas
- Bewegungsmangel
- Ungesunde Ernährung
- Höheres Lebensalter
- Familiäre Veranlagung
- Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen
Mögliche Symptome sind:
- Starker Durst
- Häufiges Wasserlassen
- Müdigkeit
- Schlechte Wundheilung
- Wiederkehrende Infektionen
- Verschwommenes Sehen
Die Behandlung beginnt häufig mit einer Änderung des Lebensstils. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und eine Gewichtsabnahme können den Blutzucker deutlich verbessern. Reicht dies nicht aus, kommen Medikamente wie Metformin, SGLT-2-Hemmer, DPP-4-Hemmer oder moderne GLP-1-Rezeptoragonisten zum Einsatz.
GLP-1-Medikamente wie Ozempic, Mounjaro und in bestimmten Fällen Wegovy können nicht nur den Blutzucker senken, sondern auch das Körpergewicht reduzieren und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern. Deshalb haben sie in den letzten Jahren einen wichtigen Stellenwert in der Behandlung von Typ-2-Diabetes erhalten.
Eine gute Blutzuckereinstellung hilft dabei, Folgeerkrankungen an Herz, Nieren, Augen und Nerven vorzubeugen. Regelmäßige Kontrollen des HbA1c-Wertes sowie ärztliche Untersuchungen sind deshalb ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.