Ich kann dich gut verstehen
. Bei mir ist es auch so.
Es ist für mich ein langer (vielleicht sogar lebenslanger) Prozess, zu lernen, dass Essen weder Antwort, Hilfe, Trost in allen Lebenslagen, noch aber böse ist.
Diesen Kampf führe ich ja seit Jahrzehnten: Essen als beste Freundin- schlimmste Feindin zugleich. Diese Erkenntnis verdanke ich übrigens einer Psychotherapie, was mir einiges klar gemacht hat. Aber: diese Erkenntnis allein konnte mich nicht davon befreien.
Erst die Behandlung mit Mounjaro hat mich in die Lage versetzt, überhaupt zu erkennen, dass es eine Wahlmöglichkeit gibt, und dass das Essen weder emotionale Freundin noch böse Feindin ist.
Vielleicht wäre es gut, jetzt mit MJ (oder Wegovy) eine Psychotherapie zu machen?!
Für mich kommt das aktuell jetzt nicht in Frage, aber es hilft mir im Moment, mir zuzugestegen: ich habe bald 6 Jahrzehnte in den alten Mustern gelebt, wie soll das in einem Jahr bereits komplett anders sein? Das geht nicht.
Dafür langsam mit kleinen Schritten und Geduld (hab ich im Grunde nicht
) und auch Rückschlägen, die dazu gehören, neu lernen mit Essen ( und insbesondere meinen Gefühlen!) umzugehen.
Und mit gegenseitigem Mutmachen![]()