Ich fühlte mich zu meinen schlimmsten Zeiten wie eine Coladose, die im Zangengriff war. Das unkontrollierte bzw. Überessen bildete den Gegendruck. Ich glaube, dass es das am besten erklärt.
Beiträge von Mondhüterin
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Das ist sehr interessant zu lesen. Ich fühle mich öfter mal wie eine Süchtige auf der Suche nach Dope. Dann hat man vielleicht 2 Kilo weg und der Kopf sucht nach Wegen um an sein "Suchtmittel" zu kommen. Es ist so frustrierend, niederschmetternd. Es ist wirklich furchtbar. Oder man ist satt, kann es aber nicht liegen lassen. Der Magen drückt, egal muss gegessen werden. Ich versuche schon bewusst zu erfühlen wann ich satt bin und höre auf. Ich kann immerhin auch mal was liegen lassen, nehme dann mit. Für mich ist es dennoch Leidensdruck.
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Das mag wohl sein, dass Du das nicht nachvollziehen kannst. Aber als Diabetiker entwickelt man halt auch eine Art von "Essstörung" oder "Esskontolle", vielleicht macht das auch jeder einwenig anders. Nichterkrankte können die Tagesabläufe von Diabetikern oft nicht verstehen.
Das geht komplett an meinem Punkt der Kritik am Gesundheitssystem und endlich eine Bezeichnung für mein Erleben vorbei. Das hat nichts mit Diabetes oder die damit verbundenen Tagesabläufe zu tun. Es ging mir rein um das Phänomen Food Noise und die Erleichterung darüber ein Krankheitsbild gefunden zu haben.
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Ich befasse mich mit dem Thema Abnehmspritz noch gar nicht so lange. Ich bin erst auf "Food Noise" gestoßen, als ich über KI Infos raussuchen ließ. Es beschreibt genau das, was ich in der Therapie bereits erklärte: wie ein Raucher, der keine Fluppen mehr hat. Ich habe nicht verstanden, dass weder in der Ernährungsberatung darauf eingegangen wurde, noch im Rahmen der Therapie und Binge Eating. Das ist ernüchternd und sollte zu denken geben. Wenn mich die KI nicht darauf aufmerksam gemacht hätte, würde ich immer noch nach einer Begrifflichkeit suchen und mich wie ein Drogenjunky fühlen. Wenn man sich nicht selbst mit gesundem Menschenverstand kümmert, ist man echt verloren.
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