…was mich stört ist das „gesellschaftliche Essen“. Also wenn ich in einer Gruppe unterwegs bin, eigentlich keinen Hunger habe, - und dann wird eingekehrt. Es ist dann wirklich sehr schwierig, sich nur ein Glas stilles Wasser zu bestellen. Gut, - ich bestelle mir dann halt eine Suppe, ärgere mich aber trotzdem, weil ich ohne jegliches Hungergefühl, irgendwas hineinfresse. Und aggressiv macht mich wirklich auch die Frage „willst Du mal probieren“?
Ob ich Nahrung zu mir nehmen sollte sagt mir mein Sensor und bei einem (noch guten) Blutzucker von 180 WILL ich nichts essen. (sonst laufe ich den Rest des Tages mit einem Wert von 300 rum und meine Tagesbilanz ist versaut.)
Anders herum BRAUCHE ich am Nachmittag etwas Süßes. Denn das Insulin, das ich mir am Morgen gespritzt habe, hat sämtlichen Zucker in die Zellen geschickt. Auch das Anmelden dieses Bedarfes (innerhalb einer Gruppe) gestaltet sich oft schwierig, denn bei einer drohenden Unterzuckerung habe ich oft nicht viel Zeit, oftmals nur wenige Minuten …