Wie wirkt es?
Wenn man die Kalorien drastisch reduziert, schaltet der Körper in ein "Sparprogramm":
- Effizienzsteigerung: Die Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) arbeiten effizienter und verbrauchen weniger "Brennstoff" für die gleiche Arbeit.
- Hormonelle Bremse: Die Schilddrüsenhormone und das Sättigungshormon Leptin sinken, was den Grundumsatz zusätzlich drückt.
- Folge: Man nimmt trotz konsequenter Diät plötzlich nicht mehr ab, da der Körper den Verbrauch an die niedrige Zufuhr angepasst hat.
Die wichtigsten Vorteile (des Wissens darüber)
- Plateau-Verständnis: Es erklärt, warum Gewichtsabnahme fast nie linear verläuft, sondern in Stufen stagniert.
- Strategiewechsel: Anstatt die Kalorien noch weiter zu senken (was den Effekt verschlimmert), helfen oft "Refeed-Tage" oder eine Erhöhung der Proteinmenge, um den Stoffwechsel zu signalisieren, dass keine Hungersnot herrscht.
Nebenwirkungen und Risiken
- Jo-Jo-Gefahr: Nach der Diät bleibt der Stoffwechsel oft noch monatelang auf "Sparflamme", was zu einer schnellen Zunahme führt, wenn man wieder normal isst.
- Wichtig: GLP-1-Präparate können diesen Effekt teilweise abfedern, da sie den Hunger dämpfen, während man den Stoffwechsel durch Kraftsport aktiv hält.