Ich weiß gar nicht, ob das wirklich so wenige sind. In jedem Fall sind sie nicht ganz so laut im Internet. Will man sich dann verständlicherweise vielleicht auch nicht täglich anhören, wenn da irgendwelche Leute behaupten, in 6 Monaten 50kg verloren zu haben, während man selbst mit 3kg in 6 Monaten rumkrebst oder so. Eventuell brechen sie auch vermehrt ab, weil sie es sich dann doch nicht leisten könnten. Das wäre dann natürlich unschön und könnte gefixt werden, wäre es Kassenleistung und man müsste sich nicht so viele Gedanken machen, ob man sich die Dosiserhöhung jetzt wirklich leisten kann, ob man es sich leisten kann, wenn man nicht super schnell abnimmt usw.. Ich glaube ich würde es mir auch gut überlegen, ob mir 500€ im Monat z.B. 15% Gewichtsverlust Wert wären... insbesondere wenn man es zum Halten sehr wahrscheinlich ja ebenfalls benötigt.
Ich halte es jedenfalls für unwahrscheinlich, dass die Studien mit ja durchaus sehr vielen Teilnehmern sich so arg konträr zum echten Leben unterscheiden.
Und die von uns, die noch einen längeren Weg bis zum Zielgewicht oder Normalgewicht haben können ja jetzt auch überhaupt noch nicht einschätzen, wie viele Kilo sie bis sie bei der Höchstdosis sind, schließlich verloren haben.
Gut, ich bin optimistisch, dass in den nächsten Monaten neue wirksame Medikamente rauskommen werden und die Preise langfristig senken werden. Ich hoffe so, dass auch ohne Unterstützung der Krankenkassen möglichst viele Menschen, die es dringend benötigen und die nicht langfristig auf niedrigen Dosen bleiben können, davon profitieren können.
Auf noch längere Sicht wird es hoffentlich auch irgendwann Kassenleistung (unter bestimmten Bedingungen) werden.