Mounjaro auf Kassenkosten: Gericht lehnt Kostenübernahme auch bei PCOS ab – was das Urteil bedeutet

  • Matze hat einen neuen Artikel veröffentlicht:

    Matze
    11. Mai 2026 um 22:32

    Zitat
    Wer in Deutschland gesetzlich versichert ist und hofft, die Kosten für Mounjaro erstattet zu bekommen, wird von einem aktuellen Gerichtsurteil hart auf den Boden geholt. Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat im April 2026 entschieden, dass Tirzepatid außerhalb der Zulassung als Lifestyle-Medikament gilt – und die GKV schlicht nicht zahlen muss. Was das konkret für Betroffene mit Adipositas, PCOS oder anderen Erkrankungen bedeutet und welche Wege es trotzdem gibt, erfährst du hier.

    Gruß Matze

    The world has music for those who listen

  • Sollten wir uns hier vllt mal überlegen, was wir dagegen tun könnten?

    Ich finde diesen Widerspruch unerträglich, dass Adipositas eine anerkannte Erkrankung ist, dass die Medikamente ausdrücklich zur Behandlung zugelassen sind, dass wir ein so wirksames Medikament aber dennoch selbst zahlen sollen? Wie kann sowas denn sein?

    Es muss doch auch eine Lobby geben, die unsere Interessen vertritt, und falls nicht, wird es nicht Zeit, uns zu organisieren?

  • Naja an die Wirksamkeit von Petitionen glaube ich nur bedingt, das bringt in den meisten Fällen leider nix 😒

    Die Interventionen von Adipositasverbänden klingt da schon sinnvoller, aber vmtl müsste eine größere Lobby sich durch alle Instanzen klagen, was Zeit und vor allem Geld kosten würde.

    Dennoch finde ich, sollte die aktuelle Einstufung nicht hingenommen werden, zumal die Studienlage eindeutig die Wirksamkeit und Nutzen auf so vielen Ebenen belegt 😏

  • Also auf EU-Ebene bringen die offiziellen Petitionen sehr viel, wenn sie denn entsprechend viele Stimmen erhalten (z.B. dass die Deckel jetzt nicht mehr von selbst von den Flaschen abgehen, sondern verbunden bleiben, ihr wisst bestimmt was ich meine, war eine EU-Petition mit sehr vielen Unterstützern und wurde daher umgesetzt), aber das hier ist ja kein EU-Problem.
    Ehrlich gesagt glaube ich auch ohnehin nicht, dass die Petition viele Stimmen bekommen würde. Die GKV spart vorne und hinten, das bekommt jedes Kind mit, und die Spritzen haben halt immer noch einen sehr schlechten Ruf in der breiten Bevölkerung. Ein Großteil der normalgewichtigen würde sagen: wieso soll ich ein schweineteures Medikament für Leute mitzahlen, die einfach nur zu faul sind, im Kino auf das Popcorn zu verzichten und die Treppe statt den Aufzug zu nehmen.
    Und auch wenn ich die Meinung nicht teile, so kann ich die Ansicht ein Stück weit verstehen. Wäre ich mein Leben lang normalgewichtig gewesen, würde dann aber stattdessen mitkriegen, was die GKV ebenfalls so alles mögliche nicht zahlt, würde ich wahrscheinlich auch nicht für unterschreiben.

    Was mich allerdings wirklich stört ist, dass die GKV immer noch OPs bezahlt und manche Ärzte das auch immer noch für den absoluten Goldstandard halten, aber die Abnehmspritze bei BMI über 40 wird verwehrt. Da gibt es für mich keine sinnvolle Erklärung für. Die Abnehmspritze wird immer noch mit reiner Faulheit mal die Treppe zu nehmen gleichgesetzt, aber bei OP ist das Verständnis in der Gesellschaft irgendwie viel größer, habe ich den Eindruck. Ich bin ja ehrlich gesagt überzeugt davon, dass auf lange Sicht Medikamente OPs weitestgehend überflüssig machen werden. Für mich erscheinen, im Licht der Medikamente (und wir sind ja erst am Anfang!) OPs schon fast wie eine Methode des vorletzten Jahrhunderts! Wie irgendeine aus heutiger Sicht völlig unverständliche Behandlung aus dem Mittelalter. Ich kann da nur noch den Kopf drüber schütteln, wer sich heute noch einer OP unterzieht, ohne Mounjaro eine echte Chance zu geben. Ja, ich habe sogar 2 Fälle im weiteren Familienkreis die sich in den letzten 12 Monaten einer solchen OP unterzogen haben. Ich glaube, Mounjaro wurde gar nicht in Erwägung gezogen (könnte auch finanzielle Gründe gehabt haben). Die sind bislang beide sehr glücklich über die Entscheidung, so ist das nicht, aber mir erscheint es eine veraltete Methode.

  • OP's werden langfristig leider eher bezahlt von der GKV als Alternativen.

    Mein Sohn leidet an einer sehr seltenen Augenkrankheit (Keratokonus). Das Verfahren (Crosslinking) zum "stoppen" mussten wir aus eigener Tasche bezahlen. Eine Nichtbehandlung führt zu 95 % zu einer Hornhauttransplantation. Die wird wiederum von der GKV übernommen.

    VG Diane

    Der Kopf wollte schon immer, jetzt macht der Körper mit.

  • Und auch wenn ich die Meinung nicht teile, so kann ich die Ansicht ein Stück weit verstehen. Wäre ich mein Leben lang normalgewichtig gewesen, würde dann aber stattdessen mitkriegen, was die GKV ebenfalls so alles mögliche nicht zahlt, würde ich wahrscheinlich auch nicht für unterschreiben

    ...und genau deshalb müssen wir "lauter" werden.

    Du hast völlig recht damit, dass das Bild in der breiten Öffentlichkeit noch immer sehr verzerrt ist, und ja, natürlich ist es schwer für Nichtbetroffene, ein komplexes Krankheitsbild nachvollziehen zu können, insbesondere, da jahrzehntelang überall der Irrglaube verbreitet war, dass es nur an der Disziplinlosigkeit und somit in der Verantwortung des Einzelnen läge. Inzwischen sind die Studienlagen ja sehr deutlich und es ist bewiesen, dass es so einfach eben nicht ist, zumal Stoffwechselprozesse wirklich individuell sehr verschieden zu sein scheinen.

  • OP's werden langfristig leider eher bezahlt von der GKV als Alternativen.

    Mein Sohn leidet an einer sehr seltenen Augenkrankheit (Keratokonus). Das Verfahren (Crosslinking) zum "stoppen" mussten wir aus eigener Tasche bezahlen. Eine Nichtbehandlung führt zu 95 % zu einer Hornhauttransplantation. Die wird wiederum von der GKV übernommen.

    Das tut mir leid für deinen Sohn 🍀

    Und ja, diese "Politik" der Kassen ist ein Irrsinn, dass man immer erst die Leistungen erhält, wenn eine Erkrankung bereits manifest ist, während die Prävention nicht unterstützt wird. Das ist ja mit den GLP1 Medikamenten dasselbe (sobald du Diabetes hast, wird es bezahlt, aber zur Vermeidung, selbst wenn es hochgradige Risikofaktoren wie eben Adipositas, Insulinresistenz usw gibt, guckt man in die Röhre und darf schlimmstenfalls "warten", bis es soweit ist, dass der Diabetes dann wirklich da ist 😠)

  • wieso soll ich ein schweineteures Medikament für Leute mitzahlen, die einfach nur zu faul sind, im Kino auf das Popcorn zu verzichten und die Treppe statt den Aufzug zu nehmen.

    Wenn’s danach geht, wieso soll ich die ganzen Untersuchungen und Medikamente für Menschen, die sich tot-rauchen, mit bezahlen? Wenn ich in der Lungenklinik bin, für meine Untersuchungen- hab Sarkoidose in der Lunge, und die Menschen (Patienten) mit Sauerstoffgeräten in der Raucherecke stehen sehe, könnte ich jedes Mal…. 😡 Oder was interessiert mich der Tankrabatt, als Nichtautofahrer. Aber diese 1,6 Milliarden müssen wir alle refinanzieren . Es gibt viel Ungerechtigkeit, wenn man genauer hinschaut. Aber so ist das in einer Demokratie und einem Sozialstaat.
    Und das ist wahrscheinlich auch gut so.

    Das Thema Adipositas müsste viel mehr in die Öffentlichkeit gerückt werden. Bis vor kurzem wusste ich ehrlich gesagt auch nicht so genau, was es damit auf sich hat. Ich war „nur“ leicht adipös. Und ja, selbst ich hatte gewisse Vorurteile. Die macht man sich ja schnell. Eben aus Unwissenheit. Aufklärung ist das a und o.

    Aber seien wir mal ehrlich, wenn die kk die glp1 Medikamente bezahlen würden, wären sie bald bankrott. Der run darauf wäre zu doll und zu teuer.
    (wo sie doch jetzt schon so „arm“ dran sind)
    Ich hoffe, dass in ein paar Jahren, wenn Patente auslaufen, es mehr Hersteller gibt, größerer Konkurrenzkampf und die Preise sinken, sich mehr Menschen diese Medikamente leisten können. (Auch hier wird eine 2 Klassengesellschaft sehr deutlich . )

    Aufgrund der Gesetze, an die sich die kk halten müssen, ist Prävention nicht ihr Ziel. Sie handeln, wenn der Schaden entstanden ist. Das fängt ja schon mit Vorsorgeuntersuchungen an. Das ist leider so. Da müssten die Gesetze geändert werden. Allgemein. Aber das wird nicht passieren. Geld! Geld! Geld! 💶 Die Politik wird sich hüten… Wenn man sieht, wo alles eingespart werden soll, auf Kosten der Schwächsten - Senioren, Menschen mit Behinderung, Kinder- kann einem nur übel werden…

    Aber wie Lianae schon sagte, könnte man etwas umdenken/ umverteilen. Warum eine Magen Verkleinerung in einem überfüllten Krankenhaus, mit unterbesetztem Personal und völlig überforderten Ärzten finanzieren und nicht die Glp1 Medikamente … Aber, auch hier wieder ein aber 😉 der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Was jahrelang so gemacht wurde, wird nicht mehr hinterfragt und stur weitergemacht. Veränderung, Optimierung- doof. Ich hoffe auf eine Verjüngung in vielen Bereichen (*politik-hust*) und damit einhergehenden Verbesserungen. 🙌

    🌻

  • Es wäre vielleicht ja schon ein Anfang bei der medikamentösen Behandlung für die Kostenübernahme die gleichen Voraussetzungen zu schaffen wie beispielsweise für eine OP. Soweit ich weiß, müssen die Patienten hier auch gewisse Punkte erfüllen (BMI, Abnahme, Ernährungsberatung usw.) bevor die Krankenkasse überhaupt die Kosten übernimmt.

    Dass die Krankenkassen die finanzielle Belastung derzeit nicht stemmen könnten, ist wohl klar. Das hilft natürlich niemandem, aber man muss es auch realistisch sehen.

    Für mich persönlich ist es definitiv eine große finanzielle Belastung. Ich hab zwar auch ohne MJ schon einiges abgenommen, aber es ist ein ständiger nicht enden wollender Kampf und das halte ich auf Dauer nicht durch, vom Jo-Jo Effekt ganz zu schweigen. Und trotzdem zähle ich mich selbst nicht zu den Fällen, bei denen eine Kostenübernahme angebracht wäre.

    Das Thema Adipositas müsste viel mehr in die Öffentlichkeit gerückt werden

    Und noch mehr die Ursachen. Es ist schön einfach, alles nur auf die Eigenverantwortung des Einzelnen zu schieben, ohne dabei die Lebensmittelindustrie, die Werbung und unsere gesamte Gesellschaft und Lebensrealität miteinzubeziehen.

  • Wenn’s danach geht, wieso soll ich die ganzen Untersuchungen und Medikamente für Menschen, die sich tot-rauchen, mit bezahlen? Wenn ich in der Lungenklinik bin, für meine Untersuchungen- hab Sarkoidose in der Lunge, und die Menschen (Patienten) mit Sauerstoffgeräten in der Raucherecke stehen sehe, könnte ich jedes Mal…. 😡 Oder was interessiert mich der Tankrabatt, als Nichtautofahrer. Aber diese 1,6 Milliarden müssen wir alle refinanzieren . Es gibt viel Ungerechtigkeit, wenn man genauer hinschaut. Aber so ist das in einer Demokratie und einem Sozialstaat.

    Ja, da hast du völlig recht. Sobald es mal wieder irgendwo um die bekannte Schuldfrage geht, ganz egal ob über die Flüchtlinge, die sich angeblich in unsere Sozialsysteme einschleichen, über die faulen Sozialhilfeempfänger oder um die kranken selbst geht (um die Alkoholiker, die Raucher, die Adipösen, die Skifahrer, die Ungeimpften, die die während Corona heimlich Partys gefeiert haben, die... setze es bis ins Unendliche fort) kommen wir ganz schnell an einen Punkt, an dem die GKV eigentlich nur noch für Neugeborene irgendwas zahlen dürfte, alle anderen wären dann nur noch für die Finanzierung zuständig. Ganz offensichtlich keine Lösung mit der irgendjemand, der in die GKV einzahlt, zufrieden sein dürfte.
    Und weil man für so ziemlich alle Krankheiten, sofern man es wirklich darauf anlegt und nur lange genug sucht, einen "Schuldigen" finden würde, muss man halt im Umkehrschluss nahezu alle Krankheiten irgendwie finanzieren. Denn da irgendwie eine Abwägung zu treffen, dass der Skifahrer mit schwersten Verletzungen jetzt irgendwie "weniger Schuld" hat als der Raucher oder der Adipöse und das eine daher finanziert wird und das andere nicht, das lässt sich ethisch nicht klären. Bzw. eigentlich müsste man dann die Abnehmspritze erst recht zahlen, denn das sind immerhin Menschen, die offensichtlich etwas tun wollen und sich nicht damit abfinden wollen. Finde ich, müsste dann ja eigentlich besonders honoriert werden.

    Und ja, selbst ich hatte gewisse Vorurteile. Die macht man sich ja schnell. Eben aus Unwissenheit.

    Ja, vor sowas ist glaube ich niemand gefeit. Gehört wahrscheinlich zur Natur des Menschen. Man schließt auch einfach immer so gerne von sich auf andere, denn das ist einfach das einfachste.

    Ja, die GKV ist halt einfach so oder so pleite. Daher sollten wir es auch nicht "persönlich" gegen uns Übergewichtige sehen, wenn es als "Lifestylemedikament" abgestempelt wird. Sie ist halt einfach nur völlig überlastet und muss deswegen für alles Ausreden finden.

    Aufgrund der Gesetze, an die sich die kk halten müssen, ist Prävention nicht ihr Ziel. Sie handeln, wenn der Schaden entstanden ist. Das fängt ja schon mit Vorsorgeuntersuchungen an. Das ist leider so. Da müssten die Gesetze geändert werden. Allgemein. Aber das wird nicht passieren. Geld! Geld! Geld! 💶 Die Politik wird sich hüten… Wenn man sieht, wo alles eingespart werden soll, auf Kosten der Schwächsten - Senioren, Menschen mit Behinderung, Kinder- kann einem nur übel werden…

    Stimmt! Daran habe ich gar nicht gedacht, aber das ist wohl wirklich ein wichtiger Punkt. Ist vermutlich auch wieder ein finanzieller Punkt. Wenn das Geld vorne bis hinten nicht ausreicht, kann man halt nur noch Schadensbegrenzung machen. Wenn mein Haus gerade brennen würde, würde ich mir ja auch keine Gedanken darüber machen, wie ich das Feuer in Zukunft vermeiden kann, sondern in erster Linie würde ich meine Sachen retten und das Feuer löschen wollen. Blöd ist dann nur, wenn es dann reihenweise quasi überall brennt und man deswegen eben nie Kapazität hat, sich über Brandprävention Gedanken zu machen. Sobald man ein Feuer gelöscht hat, brennt es woanders.

    Warum eine Magen Verkleinerung in einem überfüllten Krankenhaus, mit unterbesetztem Personal und völlig überforderten Ärzten finanzieren und nicht die Glp1 Medikamente … Aber, auch hier wieder ein aber 😉 der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Was jahrelang so gemacht wurde, wird nicht mehr hinterfragt und stur weitergemacht.

    Ja. Kann man wahrscheinlich auch nicht mal eben spontan ändern, wenn es bisher eben so gemacht wird und na ja, für größere Änderungen gibt es keine Kapazität, wenn halt das Haus jetzt gerade brennt.

    Für mich persönlich ist es definitiv eine große finanzielle Belastung. Ich hab zwar auch ohne MJ schon einiges abgenommen, aber es ist ein ständiger nicht enden wollender Kampf und das halte ich auf Dauer nicht durch, vom Jo-Jo Effekt ganz zu schweigen. Und trotzdem zähle ich mich selbst nicht zu den Fällen, bei denen eine Kostenübernahme angebracht wäre.

    Ja, so geht es mir auch. Es ist für mich so ein krasser lebenslanger Kampf, ich halte es für aussichtslos, den irgendwann mal dauerhaft zu gewinnen. Und es ist ja irgendwie auch kein Leben, wenn man das Gefühl hat, 24/7 gegen seinen Körper kämpfen zu müssen. Bei aller Disziplin und Willenskraft, das kann ich einfach nicht jeden Tag durchhalten. Trotzdem glaube auch ich nicht, dass bei mir persönlich eine Kostenübernahme angebracht wäre (mein höchster BMI war halt auch noch deutlich unter 35).
    Aber würde diie Kassen die Kosten zumindest für einige Menschen mit Adipositas übernehmen, würden die Kosten vermutlich auch allgemein von den Herstellern reduziert werden. Sieht man ja glaube ich schon bei Ozempic und Wegovy. Ist doch meine ich das selbe Produkt, nur unterschiedliches Etikett und andere Preise (?). Wir würden dann also wahrscheinlich trotzdem indirekt von profitieren.

    • Offizieller Beitrag

    Solange der Gesetzgeber und vor allem auch der G-BA an der Einschätzung festhält, fehlt der Krankenkasse jegliche Handhabe - es scheitert in erster Linie also gar nicht an der Krankenkasse selbst, sondern am Leistungskatalog - an den sich jede GKV zu halten hat.

    Und, weil das aktuell von der GKV bei einem Bekannten auf dem Tisch liegt, kommt eine Kostenübernahme außerhalb des Leistungskataloges nur dann in Frage, wenn folgende Punkte (alle 3!, nur eine reicht nicht) erfüllt sind:

    Zitat

    Eine Kostenübernahme wäre ausnahmsweise nur dann möglich, wenn alle 3 folgenden Punkte erfüllt sind:

    1. Die Krankheit ist akut lebensbedrohlich.
    2. Es gibt keine anderen Therapie-Möglichkeiten, die helfen können.
    3. Die gewählte Methode verspricht Aussicht auf Heilung oder beeinflusst die Krankheit spürbar
      positiv.

    Darüber liegen uns aktuell keine Informationen vor. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem
    Arzt, ob diese Voraussetzungen bei Ihnen zutreffen.

  • Guten Morgen,

    Ihr habt alle sehr interessante Beiträge zu diesem Thema gegeben.


    Ich finde es schade, dass auch in Österreich zu wenig für die Vorsorge getan wird. Spontan fällt mir da die Mundhygiene beim Zahnarzt ein. Die Zuzahlung der Krankenkasse zu neuen Brillengläsern ist ein Witz,...Diese Liste lässt sich lange fortführen.

    Ich bin aber trotzdem dankbar und zufrieden in einem Land wie Österreich zu leben. Wir haben trotz aller Mankos eine medizinische Versorgung und ein soziales Netzwerk welches uns auffängt. Eine 2 Klassen Medizin hat es immer gegeben und wird es leider immer geben. Geld regiert halt Mal die Welt.

    Zu den Kosten der Abnehmspritze.......

    Ich denke, es wird sich erst was ändern, wenn der Patentschutz ausläuft und die ersten Generika am Markt sind. Jetzt können die Pharmakonzerne verdienen und das machen sie auch. Alles andere wäre auch eine unternehmerische Fehlentscheidung. Sie können die Medikamente augenscheinlich auch zum geforderten Preis verkaufen. Blöd wären sie, wenn sie es anders machen würden.

    Bis zu diesem Zeitpunkt hilft halt nur die Kosten durch klicken zu reduzieren.

    Ich wünsche euch einen schönen Freitag!


    Lg

  • Ich habe irgendwann aufgehört zu weit in die Zukunft zu denken.....es kommt eh immer anders.

    Mounjaro hat erst den Pen umgestellt und die goldene Dosis weggenommen. Ich denke nicht, dass nach so kurzer Zeit wieder eine Änderung kommt.

    Und wenn doch.....es wird immer eine möglichkeit geben, mit spritzen oder was auch immer.....die Flüssigkeit aus dem Pen zu holen.

    Da werden sicher viele Ideen in diversen Foren geteilt. Bis zu diesem Zeitpunkt klicke ich noch. Dann sehe ich weiter.


    Lg

  • Ja da hast du vmtl recht, danke 👍👍 (für mich als Sicherheit benötigenden Overthinker muss am besten alles immer bis in jedes Detail und für alle Eventualitäten kalkulierbar sein, aber im Grunde stimmt es schon, es wird sicher immer Mittel und Wege geben 😇)

    • Offizieller Beitrag

    ...zumindest bis die klicksicheren neuen Pens kommen (was ja irgendwie schon in der Mache und bei Mounjaro ziemlich fortgeschritten sein soll, wenn ich mich recht an den Artikel erinnere 😏)

    Dazu ist noch nichts weiteres bekannt. Es geht da Hauptsächlich um die neuen Wegovy 7,2mg Pens die irgendwann kommen sollen. Das sollen dann aber auchwirklich nur 1mal Pens sein. Es liegt wohl an der Menge des Wirkstoffes das passt wohl alles nicht in den Pen.
    Aber keine Panik, bis jetzt ist noch alles im grünen Bereich.

  • Absolut Richtig !👍

    Da lässt sich wirklich eine Menge Geld sparen. So werden die Kosten für die Spritze für fast jederman erträglich.

    Nur für die, die dauerhaft mit niedrigen Dosen klarkommen. Man muss leider schon realistisch bleiben, dass eine durchaus große Menge an Nutzern, insbesondere natürlich diejenigen, die eine wirklich große Menge Gewicht verlieren müssen/wollen, aber auch andere, relativ schnell auf 10 oder 15mg erhöhen müssen, um überhaupt eine nennenswerte Wirkung zu erhalten. Und gerade die haben das Medikament auch oft am nötigsten. Nicht nur um adipostasassoziierte Zusatzerkrankungen in den Griff zu bekommen, sondern bei manchen auch, um körperlich wieder in der Lage zu sein, einem Vollzeitjob nachzugehen. Und damit dann auch wieder mehr Geld in die Krankenkassen zu bringen...

    leider wirken die Medikamente nicht bei jedem gleich gut.

  • leider wirken die Medikamente nicht bei jedem gleich gut.

    Ja, da hast du natürlich recht. Aber das jemand 15mg nimmt ist wahrscheinlich nicht so häufig. Wenn man alle 4 Wochen 500 € hinlegen muss, dann ist das schon für Viele schwer zu stemmen.

    Alle Nutzer, die einen großen Pen haben, aber mit einer niedrigeren Dosis auskommen, sparen natürlich teils viel Geld monatlich. Und das sind ganz schön viele.

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