Beiträge von Ebony

    Die Pharmaindustrie hätte sehr wohl Interesse an Lobbyarbeit,das ist ganz klar, eli lilly hat die Mittel für den Standort Deutschland von 2,5 Milliarden Dollar auf die Hälfte runter gekürzt. Die sehen natürlich auch die Engpässe der Deutschen in der Gesundheitsversorgung und die kommenden Kürzungen der Regierung.

    Da können die Menschen auf die Strasse gehen und so viel Lobby Arbeit leisten,wie es nur .geht.Natürlich besteht auch öffentliches Interesse,auch klar,das ganze wird ja auch medienwirksam verkauft.

    Die Mittel sind einfach nicht mehr da um ( momentan) dem Anliegen der Glp1 Nutzer die Plattform zu geben ,die sie verdient hätten.

    Das Gegenteil wird passieren, diese Gesundheitsreform wird uns massiv treffen,da bleibt kein Raum für Überlegungen ein doch sehr kostenintensives Medikament,der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    Das sieht eli lilly auch und zieht die Investitionen zurück, das ist DEREN Druckmittel,ob das was nutzt bleibt abzuwarten.

    Ich verstehe aber genau was du meinst,so ist das nicht!

    Nina alle Krankenkassen sind träge,bei den GKV' sind die Kassen leer,was meinst du wie die Leute klagen um ihre Implantate ,die medizinisch indiziert sind bezahlt zu bekommen? Da hat sich in 25 Jahren nichts getan....Zuzahlungen zu Wurzelfüllungen,mammasono,die Liste ist lang und das bei medizinisch erprobten,einwandfrei nachgewiesenen notwendigen ärztlichen Versorgungen.

    Die gkv wird einen Teufel tun ,in ihren Augen medizinisch NICHT notwendige Heilbehandlungen in ihren Leistungskatalog mit auf zu nehmen.

    Das sind dann alles Einzelfallentscheidungen,wie gesagt.

    Die Pkv, dasselbe du hast Tarif xyz , der ist starr,die Vorgaben der Leistungen hast du selber unterschrieben,die pkvs haben Rechtsabteilungen die bei jedem neuen Tarif der erscheint mitwirken, die sind nicht auf den Kopf gefallen.Weil die Pkv allesamt auch nicht Mutter Theresa sind und jedes eigene Risiko welches zu einem Hochkostenfall führen könnte,von vornherein tariflich ausschließen.

    Mull hat allerdings Recht,ohne detaillierte vorherige Kosenanfrage wird es extrem schwer, das sage ich nicht weil ich deinen Kampfgeist nicht schätze,ich kenne nur die Vorgaben und auch die praktischen Verfahren der Pkv.

    Auch hier,ich betone, Einzelfallentscheidung zu 100%.


    Es spielt überhaupt keine Rolle ,wenn sich die Frage bei dir stellt, ob das jetzt ungerecht ist oder nicht.

    Die Entscheidung des LG-Nbg. wundert mich nicht. Es ist doch allgemein bekannt, dass Mounjaro bei Adipositas als Lifestyle-Medikament gewertet wird. Zumal bei ungesicherter Indikation.

    Hätte der Antragsteller seinen Medikationswunsch VORHER mit einer Anfrage bei seiner Kasse geklärt, hätte diese die Vorrausetzungen für eine Kostenübernahme erklärt.

    Bei meiner kürzlich erfolgen Zahnsanierung habe ich im Vorfeld einen Kostenvoranschlag eingereicht, den Arzt darlegen lassen, warum aus medizinischen Gründen eine Versorgung mittels Implantaten indiziert sei, - und die Kasse hat im Vorfeld (nach Prüfung) die Kostenübernahme erklärt.

    Die Vorgehensweise des obigen Antragstellers halte ich für mehr als blauäugig!

    Genau...alles im Vorfeld! Da gebe ich Peter 100% Recht.

    Nina gib uns mal Bescheid wie weit du kommst.ich arbeite für eine große Pkv,in der Krankenkasse.

    Wir lehnen mj auch ab mit " nicht medizinisch notwendig/ Lifestyle" nur ganz wenige Tarife fangen das auf,diese Tarife sind Uralt,meist vor 1990 abgeschlossen, kaum jemand hat die noch,weil die inzwischen unbezahlbar sind.

    Es gibt aber " Einzelfallentscheidungen" also auf jeden Fall probieren!

    Das Problem dabei ist, daß mj eine " Dauerzusage" benötigt,es ist kein Hilfsmittel zb Perücke,die dann einmal zugesagt wird und dann ist gut.

    Somit kannst du zum " hochkostenfall" werden, das heisst hier wird genauestens geprüft, das macht dann auch kein normo Sachbearbeiter mehr sondern Gutachter,Ärzte etc.

    Bei Langzeitpräparaten die normalerweise unter " Lifestyle" fallen ist es schwerer eine Zusage zu erhalten,aber nicht unmöglich. Also toi toi toi😍

    kAthi Werde wohl Plan " B " nutzen, da ich sowieso alle 4 bis 6 Wochen zur Blutabnahme muss bei HÄ , werde ich ihr sagen das ich den Weg trotzdem gehe , sie ist kein Unmensch, bluttechnisch überwacht werde ich ja trotzdem,in der Hoffnung das ich dann die weiteren Rezepte von ihr bekomme. Natürlich werde ich ihr auch sagen das ich mich informiert habe mein Plan B ;)

    Ich denke genau wie Speedqueen das Frankreich eher eine Aussnahme bildet und De ( und andere EU Länder) sich daran kein Beispiel nehmen .

    Ich arbeite für eine private Versicherung in der Krankenleistung, selbst da merke ich wie immeimmer mehr ( im Rahmen der unterzeichneten Verträge) rausgekürzt wird, wie Schlupflöcher " gesucht" werden, das wir doch nicht die volle Höhe von " xyz" übernehmen müssen.müssen.Unsere Versichrten müssen auch immer mehr kämpfen um ihre Rechnungen ( ok die sind wirklich oft überhöht) durchzusetzen, weil ,das ist der Teufelskreis, immer mehr Zahnärzte,Ärzte , Physiotherapeuten einen höheren Faktor ansetzen, weil da natürlich die Privatpatienten die Geld/ Einnahmequelle sind, WEIL die Gkv ,also die Kassenpatienten die Praxen nicht mehr am laufen halten.

    Meine Mutter meinte jetzt erst zu mir " ja, das bekommst auch so runter, habe ich auch immer" klar, alles wieder zugenommen ,aber da musst halt einfach gucken" aha! ( meine Mutter ist jetzt über siebzig und versucht seit den siebziger Jahren iihr Gewicht zu regulieren.) Dasselbe wie bei mir, keine Einsicht dass das eventuel eine Erkrankung sein könnte........so viel zu dem Unverständnis auch im VerwandtenVerwandtenkreis,Freunden anderen Foren, das Denken ist tief verwurzelt! Ich werde aber nicht missionieren,das habe ich mir abgewöhnt.......

    Ich nehme zur Zeit nur noch Magnesiumbisglycinat, 300mg, zur Nacht. Und dazu noch Glycin Pulver, 2g, vor dem Schlafen gehen. Seit ca. 2 Wochen, und ja, es wirkt. 🤗Wenn ich nicht schnell genug ins Bett gehe, innerhalb von 60-90 Minuten, merke ich echt ne leichte Benommenheit. Kaum im Bett- schlafen. Vorher lag ich immer noch wach im Bett, hab Spiele aufm Tablet gespielt oder irgendwo im Internet gesurft. Dafür hab ich nun absolut kein Verlangen mehr.. 😉

    Verträgst du das Glycin Kathi, ich habe das auch mal genommen mini Dosen,das mit der leichten Benommenheit stimmt, ist super als Einschlafhilfe, aber irgendwie habe ich es nicht wirklich vertragen,verdauungstechnisch. Sollte ich nochmal testen.

    Ein sehr wichtiges Thema Matze, :!:

    Die Frage ist, wo fängt die Essstörung an,wo hört sie auf? Ich war seit ca Pubertät immer " Stabil", nicht Adipös, aber alle meine Freundinnen waren schlanker.

    Damals gab es noch keine Diskussionsrunden unter Freundinnen, was isst du,was nicht? Es gab noch kein Internet,Handy, keine Anlaufstelle wo man sich hätte erkundigen können, die Frage stelle sich einfach nicht.Alle Infos diesbezüglich kamen aus der "Bravo".

    Das ist heute natürlich anders, da gehen auch Eltern auf einen ein wenn die Figur einen " fertig" macht, dasxwar in den 80 er Jahren auch anders,es wurde Totgeschwiegen.


    Auch ich hatte Phasen wo ich mich " runter gehungert" habe, für ein Event, Hochzeit etc., das habe ich damals so ca 2 bis 3 Monate immer " durchgehalten" dann war ich für das Ereignis dünn, danach wieder Gewichtzunahme, ständiger Jo Jo, ich denke das ist auch in irgend einer Form eine Essstörung gegründet aus dem Leidensdruck den man einfach hat. Den keiner sieht.Man bekommt Zuspruch, dann,später ,ein Schade du warst doch letztes Jahr so schlank.


    Seit Jahren, ach 2 Jahrzenten kann ich das aber nicht mehr, Ca seit Entbindung meines Sohnes 2002. ( da hat früher mein behandelner Gyn übrigens auch gesagt,Frau S, sie müssen aufpassen, sie werden nach der Schwangerschaft ca 100 Kilo wiegen) da haben die Alarmglocken schon wieder geschrillt, auch wenn mein Arzt damals nur die medizinische Seite abklären wollte.


    Das Hungern geht nicht mehr, halte ich keine 3 Tage mehr durch.Aber : Geht man zum Arzt und bespricht mit ihm diese vergangenen Geister im Kopf? Ich glaube nicht.IN deinem Artikel steht,dass das medizinische abgeklärt werden muss/sollte. Das Stigmata ist einfach da, heute nicht besser als vor 20 Jahren.


    Selbst bei schwerwiegenden Essstörungen wird es schwer das der Patient sich öffnet, Essstörungen sind " geheime" Erkrankungen, so lange sie nicht für jeden ersichtlich sind.


    Ich finde das Thema deswegen so wichtig, weil ja,ich sehe da auch Risiken bei zb Anorexie das man in die alten Verhaltensmuster katapultiert wird. Das wird ,befürchte ich, jeder für sich selbst entscheiden ( müssen) weil ich denke das die meisten Ärzte dann aus Vorsicht sagen, ne,nehmen sie mal kein glp 1.FALLS man dem Arzt was sagt, Diese Patienten haben ihre Esstörungen Jahrelang verschwiegen, Die wenigsten haben auch genug Vertrauen zu den Ärzten,das kommt noch dazu.

    Ist schon ein zweischneidiges Schwert.Aber ein Punkt der Diskussionswürdig ist.


    Die Dunkelziffer der Patienten mit Vorbelastung von Glp 1 Usern, wird sehr hoch sein.:whistling:

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