Wie entsteht sie?
Wenn Insulin immer wieder in denselben kleinen Bereich gespritzt wird, kann sich das Fettgewebe verändern. Es entstehen tastbare Verdickungen, Knoten oder weniger empfindliche Hautstellen.
Das Problem: Insulin wird aus diesen Bereichen oft ungleichmäßig aufgenommen. Dadurch können Blutzuckerwerte unerwartet schwanken.
Was sollte man tun?
- Einstichstellen regelmäßig wechseln
- nicht in tastbare Verhärtungen oder Knoten spritzen
- für jede Injektion eine neue Nadel verwenden
- Bauch, Oberschenkel und je nach Präparat auch Oberarme systematisch rotieren
Warum ist das wichtig?
Wer plötzlich häufig hohe oder stark schwankende Blutzuckerwerte hat, sollte die Einstichstellen kontrollieren lassen. Wird nicht mehr in verhärtete Bereiche gespritzt, kann Insulin wieder stärker oder verlässlicher wirken. Deshalb sollte die Dosis danach ärztlich überprüft werden, um Unterzuckerungen zu vermeiden.