Was gehört dazu?
Beispiele für eine adipogene Umwelt sind:
- ständige Verfügbarkeit hochkalorischer Lebensmittel
- große Portionsgrößen
- Werbung für Snacks und Fast Food
- wenig Zeit zum Kochen
- bewegungsarmer Arbeitsalltag
- schlechte Geh- und Radwege
- Stress, Schlafmangel und Schichtarbeit
Warum ist das wichtig?
Gewichtsentwicklung wird häufig zu stark als persönliche Willensleistung betrachtet. Tatsächlich leben viele Menschen in einem Umfeld, in dem energiereiches Essen leicht verfügbar ist und Bewegung im Alltag wenig gefördert wird.
Das kann besonders für Menschen mit erhöhter biologischer Anfälligkeit für Gewichtszunahme eine große Herausforderung sein.
Was kann im Alltag helfen?
Eine adipogene Umwelt lässt sich nicht vollständig vermeiden. Hilfreich können aber feste Einkaufs- und Essensstrukturen, vorbereitete Mahlzeiten, regelmäßige Bewegung, ausreichender Schlaf und ein unterstützendes soziales Umfeld sein.
Medikamente wie GLP‑1‑Rezeptor-Agonisten können zusätzlich helfen, Hunger und Appetit besser zu regulieren – sie verändern aber nicht automatisch das Umfeld.