Abgelenkt essen: Warum Handy & TV beim Essen dich hungriger machen

  • Matze hat einen neuen Artikel veröffentlicht:

    Matze
    24. Mai 2026 um 19:53

    Zitat
    Wir essen heute fast nie wirklich nur – im Hintergrund läuft immer etwas. Was das mit unserem Hunger macht, hat die Forschung jetzt in bisher ungekannter Breite untersucht – mit Ergebnissen, die viele überraschen dürften.

    Gruß Matze

    The world has music for those who listen

  • Bei uns läuft abends immer der Fernseher beim Essen. Vor Wegovy kann ich bestätigen, dass ich gerne mal auch zu viel gegessen habe. Nicht übertreiben, aber etwas weniger hätte wahrscheinlich auch gereicht. Ob die Ablenkung beim Essen dann zu höheren Portionen bei der nächsten Mahlzeit, also Frühstück geführt hat, kann ich nicht sagen. Mein Frühstück nehme ich mit zur Arbeit und esse nebenher. Ist also eingeschränkt. Das Mittagessen ebenfalls. Ich kann nur das Essen, was ich dabei habe. Seit Wegovy hat sich das erledigt. Mein Sättigungsgefügl ist so laut, dass es nicht übergangen werden kann. Zumal mir Essen im Moment eh nicht schmeckt. Ich esse, weil ich muss und Hunger bekomme und achte auf die Nährstoffdichte.

  • Interessant. Von der Empfehlung habe ich schon oft gehört.

    Bei mir ist es so, dass ich in der Regel so viel esse wie auch in der Schüssel ist - vor allem, wenn ich etwas schauend. Vor Wegovy hatte ich ja die meiste Zeit eine normale Sättigung und Hungergefühl. Aber mir ist aufgefallen, dass ich fast immer alles aufesse. Deswegen portionierte ich mir grundsätzlich einfach die Portionen kleiner (mit Küchenwaage, damit ich ungefähr weiß, wie viel kcal ich esse). Das klappte immer gut. Ich aß dann genau das und brauchte keinen Nachschlag.

    Nur an den erschöpften Tagen und vor allem rund um hormonelle Umschwünge nicht (da war ich ebenfalls in der Regel erschöpft) und da war es egal, ob der Fernseher lief oder nicht. Ich hatte da kaum Sättigung und einen unwahrscheinlich großen Drang nach schnell verfügbarer Energie, als wäre der Notstand ausgebrochen.

    Trotzdem esse ich gerne ohne Medienkonsum (die meiste Zeit) und fühle mich damit auch frei. Ich bin in dieser Hinsicht nicht an den Fernseher gebunden und am Handy mache ich schon gar nichts, während ich esse, weil ich das gar nicht kann. Meine Multitasking-Fähigkeiten sind... naja... kaum vorhanden 😅

    Und was Musik betrifft: Musik, die ich liebe, macht mich tatsächlich satt. Es wird hierbei Dopamin ausgeschüttet. Das heißt, Musik, die ich liebe, hat einen stark belohnenden Charakter (auf mich jedenfalls). Ich brauche dann tatsächlich weniger Essen. Klappte aber auch nicht zu den erschöpften Tagen, leider. Da hilft mir allerdings Wegovy enorm 😊

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