Was ist das?
Als Steatosis hepatis bezeichnet man eine übermäßige Einlagerung von Fett in den Leberzellen. Man unterscheidet heute vor allem die metabolisch assoziierte Fettlebererkrankung, die eng mit Übergewicht und/oder Diabetes verknüpft ist.
- Stummes Leiden: Die Leber hat keine Schmerznerven. Eine Verfettung bemerkt man oft erst durch schlechte Blutwerte (Leberenzyme) oder im Ultraschall.
- Ursache: Zu viel Zucker (besonders Fruchtzucker) und Insulinresistenz führen dazu, dass die Leber Fett produziert, statt es abzubauen.
Die wichtigsten Vorteile (der Therapie)
- Umkehrbarkeit: Die Leber ist ein extrem regenerationsfähiges Organ. Durch Gewichtsabnahme und Blutzuckerkontrolle kann sich das Fett fast vollständig zurückbilden.
- Entzündungsschutz: Eine rechtzeitige Behandlung verhindert, dass aus der Fettleber eine Leberentzündung (Hepatitis) oder gar eine Vernarbung (Zirrhose) wird.
Nebenwirkungen und Risiken
- Diabetes-Treiber: Eine verfettete Leber befeuert die Insulinresistenz im ganzen Körper – ein Teufelskreis.
- Wichtig: GLP-1-Präparate (wie Ozempic oder Mounjaro) zeigen in Studien hervorragende Ergebnisse bei der Reduktion von Leberfett, da sie den Stoffwechsel grundlegend entlasten.