So wirkt Insulin aspart
Nach dem Spritzen unter die Haut beginnt Insulin aspart schneller zu wirken als klassisches Humaninsulin. Es wird deshalb unmittelbar vor einer Mahlzeit eingesetzt und soll den Zuckeranstieg durch Kohlenhydrate möglichst passend abdecken.
Anwendung
Insulin aspart wird in der Regel direkt vor dem Essen gespritzt. Bei einer intensivierten Insulintherapie wird es häufig mit einem langwirksamen Basalinsulin wie Insulin glargin oder Insulin degludec kombiniert.
Die benötigte Menge richtet sich unter anderem nach der Mahlzeit, dem aktuellen Blutzucker, der geplanten Bewegung und der individuellen Insulinempfindlichkeit.
Mögliche Nebenwirkungen
Die wichtigste Nebenwirkung ist die Hypoglykämie. Sie kann auftreten, wenn zu viel Insulin gespritzt, zu wenig gegessen oder ungewohnt viel Sport gemacht wird.
Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Gewichtszunahme, Reaktionen an der Einstichstelle oder selten allergische Reaktionen.
Wichtig
Mahlzeiteninsulin erfordert eine gute Abstimmung mit dem Essen. Wer nach dem Spritzen nichts oder deutlich weniger isst als geplant, kann unterzuckern. Die Dosierung sollte deshalb individuell geschult und regelmäßig ärztlich überprüft werden.