• Anmelden
  • Registrieren
  •  Stil ändern
  • Suche
Gesundheit
  • Alles
  • Gesundheit
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Erweiterte Suche
  1. Start
    1. Über uns
    2. Über mich
  2. Forum
  3. Artikel
  4. Lexikon
  5. Tools
    1. Klick-Rechner
    2. Kalorienrechner
    3. KFA Rechner
    4. Trinkmenge
  6. News
  7. FAQ
  8. Unterstützung
  1. GLP-1 Forum: Erfahrungen mit Ozempic, Wegovy & Mounjaro
  2. GLP-1 Artikel & News – Ozempic, Wegovy, Mounjaro Erfahrungen
  3. Gesundheit
  • Ich habe 30 Kilo verloren - warum fühle ich mich trotzdem noch dick?

    • Matze
    • 11. Juni 2026 um 17:13
    • 138 Mal gelesen
    • 1 Antwort
    • Zuletzt aktualisiert: 11. Juni 2026 um 17:21
    Zwei Silhouetten zeigen veraendertes Koerperbild nach Gewichtsverlust und innere Wahrnehmung
    Du verlierst Kilo um Kilo – aber dein Spiegelbild sieht irgendwie noch genauso aus wie früher. Das Körperbild nach Gewichtsverlust hinkt der Waage oft monatelang oder sogar jahrelang hinterher, und das hat einen konkreten neurologischen Grund: Das Gehirn speichert den alten Körper tief in seinem Schaltkreisen. Wie du dieses sogenannte Phantom-Fett kennst, warum es vor allem bei schnellem medikamentösem Abnehmen mit GLP-1 besonders auffällt – und was wirklich hilft, das innere Bild zu verändern – darum geht es in diesem Artikel.
    Lesezeit: 10 Minuten

    🔄 Zuletzt aktualisiert: Juni 2026 – Inhalte und Quellenstand wurden geprüft; aktuelle Studienlage zu Körperbild und Gewichtsverlust eingearbeitet.

    Du hast 30 Kilo verloren – und trotzdem schaust du morgens in den Spiegel und siehst immer noch dieselbe Person wie vorher. Dieses Phänomen des verzögerten Körperbildes kennen viele Menschen, die mit GLP-1-Medikamenten oder anderen Wegen signifikant abgenommen haben – und es hat einen Namen: Phantom-Fett.

    📋 Inhaltsverzeichnis ▲
    1. Phantom-Fett: Was im Kopf noch hängt, wenn der Körper schon weiter ist
    2. Warum das Gehirn dem Gewichtsverlust hinterherhinkt
    3. Spiegel, Fotos und der innere Kritiker
    4. Alte Verhaltensmuster bleiben oft bestehen
    5. Praktische Schritte zur mentalen Anpassung
    6. Häufige Fragen aus der Community
    7. Quellenangaben

    Phantom-Fett: Was im Kopf noch hängt, wenn der Körper schon weiter ist

    Es gibt einen Begriff dafür, der inzwischen auch in der Fachliteratur auftaucht: Phantom-Fett – oder englisch ghost fat. Gemeint ist das Phänomen, dass Menschen nach einer deutlichen Gewichtsabnahme ihren Körper immer noch so wahrnehmen, als hätten sie gar nicht abgenommen. Laut dem Adipositas-Forscher David Sarwer von der Temple University gibt es eine Untergruppe von Menschen, die trotz signifikantem Gewichtsverlust dauerhaft unzufrieden mit ihrem Körperbild bleiben und sich selbst weiterhin als übergewichtig erleben.[1] Das klingt erst mal unlogisch – aber wenn man versteht, was im Gehirn passiert, macht es vollständig Sinn.

    Für mich persönlich war das einer der überraschendsten Momente meiner Mounjaro-Reise: Ich hatte 30 Kilo verloren, stand in einem Laden und griff automatisch zur Größe, die ich seit Jahren getragen hatte. Nicht weil ich nicht gewusst hätte, dass ich abgenommen habe – sondern weil mein inneres Körperbild schlicht noch nicht angekommen war. Dieses Gefühl beschreiben sehr viele in unserer Community.

    Was Studien dazu sagen

    Eine Langzeitstudie, die Patientinnen und Patienten bis zu fünf Jahre nach bariatrischer Operation begleitete, fand, dass das Körperbild sich zwar in den ersten 12 bis 18 Monaten deutlich verbesserte – aber nach fünf Jahren wieder schlechter wurde, wenngleich immer noch besser als vor der Operation.[2] Was das bedeutet: Die psychologische Verarbeitung eines Gewichtsverlusts läuft nicht parallel zur körperlichen. Das Gehirn braucht deutlich länger – und dieser Prozess muss aktiv begleitet werden, er passiert nicht von selbst.

    Besonders auffällig: In derselben Studie blieben der Übergewichtsfokus und die Erscheinungsorientierung über den gesamten Beobachtungszeitraum weitgehend unverändert. Viele Patientinnen und Patienten sahen sich auch nach Jahren immer noch als zu schwer an – trotz objektivem Erfolg auf der Waage.[2] Was das bedeutet: Das Gewicht auf der Waage und das Gewicht im Kopf sind zwei verschiedene Zahlen. Die eine ändert sich mit der Therapie, die andere braucht eine eigene Arbeit.

    Warum das Gehirn dem Gewichtsverlust hinterherhinkt

    Unser Gehirn arbeitet mit dem, was es kennt. Wenn du jahrelang mit einem bestimmten Körper durch die Welt gegangen bist, hat sich diese Körperwahrnehmung tief in neuronale Netzwerke eingegraben. Der Fachbegriff dafür ist Körperschema – das unbewusste innere Modell, das dein Gehirn davon hat, wie viel Platz du im Raum einnimmst, wie dein Körper sich anfühlt, wie er aussieht. Dieses Schema aktualisiert sich nicht automatisch, wenn die Zahl auf der Waage sinkt.[3]

    Das Gehirn funktioniert nach dem Prinzip der Neuroplastizität: Es kann sich verändern, aber es braucht dafür Wiederholung, Zeit und neue Erfahrungen. Ein einmaliges Blick in den Spiegel reicht nicht. Alte Verknüpfungen – zum Beispiel „Ich bin zu groß für diese Stühle" oder „Ich muss den breiteren Weg gehen" – bleiben aktiv, solange sie nicht durch neue Erfahrungen überschrieben werden.[4] Das ist keine Schwäche, das ist Biologie.

    Das Körperschema und seine Trägheit

    Besonders gut dokumentiert ist das Phänomen aus der Forschung zu Amputierten: Menschen, denen ein Glied fehlt, können dieses oft noch spüren – das sogenannte Phantomglied. Die Körperrepräsentation im Gehirn braucht Zeit, sich anzupassen. Dasselbe Prinzip gilt in abgeschwächter Form für Gewichtsverlust: Das Gehirn hat noch das alte Körpervolumen gespeichert und greift auf diese bekannte Landkarte zurück, auch wenn die Realität längst eine andere ist.[3]

    Dazu kommt ein weiterer Faktor: Schneller Gewichtsverlust – wie er mit Tirzepatid oder Semaglutid möglich ist – kann die Körperwahrnehmung besonders stark destabilisieren. Eine aktuelle Übersichtsarbeit in Nutrients (2025) kommt zu dem Schluss, dass schneller, medikamentös induzierter Gewichtsverlust die Körperwahrnehmung stören kann, weil der psychologische Verarbeitungsprozess mit dem körperlichen Wandel nicht Schritt hält.[5] Was das bedeutet: Wenn Mounjaro oder Wegovy deutlich schneller wirken als erwartet, ist das großartig – aber dein Kopf braucht dann umso mehr bewusste Unterstützung, um mitzukommen.

    Kurz gesagt: Körperliche Veränderung und psychologische Verarbeitung sind zwei getrennte Prozesse mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Das Gehirn hinkt dem Körper oft Monate oder sogar Jahre hinterher – und das ist normal, kein Zeichen von Undankbarkeit oder schlechtem Körpergefühl.

    Spiegel, Fotos und der innere Kritiker

    Viele Menschen, die stark abgenommen haben, berichten von einem merkwürdigen Effekt: Auf Fotos sehen sie ihren Gewichtsverlust viel deutlicher als im Spiegel. Das liegt daran, dass wir uns selbst im Spiegel täglich sehen – kleine Veränderungen fallen uns kaum auf. Ein Foto von vor einem Jahr dagegen zeigt den Unterschied unverzerrt. Wenn dir das bekannt vorkommt: Mach dir diese Diskrepanz bewusst. Die Kamera lügt hier nicht – dein Spiegel-Selbst wird von deinem Gehirn gefiltert.

    Dazu kommt die Wirkung des inneren Kritikers. Jahre der gesellschaftlichen Stigmatisierung, vielleicht auch Kommentare aus dem familiären Umfeld, haben tiefe Spuren hinterlassen. Stigmatisierung durch Adipositas wirkt nicht nur von außen – sie internalisiert sich und wird zur eigenen Stimme im Kopf. Eine Studie in Body Image (2025) zeigt, dass Menschen, die GLP-1-Medikamente nehmen, häufig von starker Körperscham, hohem Körperüberwachungsverhalten und innerer Anti-Fett-Abneigung geprägt sind.[6] Was das bedeutet: Diese Muster verschwinden nicht mit dem Gewichtsverlust. Sie müssen aktiv bearbeitet werden.

    Wenn Komplimente verwirren statt freuen

    Ein weiteres typisches Phänomen: Wenn andere sagen „Du siehst toll aus, hör auf abzunehmen" – fühlt sich das seltsam an. Nicht weil du undankbar bist, sondern weil dein inneres Bild noch nicht mit dem äußeren übereinstimmt. Diese Diskrepanz zwischen Fremdwahrnehmung und Eigenwahrnehmung kann sogar verunsichern. Du hörst, dass du gut aussiehst – aber du glaubst es nicht wirklich. Das ist keine Einbildung, das ist die konkrete Zeitverzögerung zwischen Körper und Gehirn.

    Außerdem verändert sich mit dem Gewichtsverlust manchmal auch die Dynamik in sozialen Beziehungen – und das kann zusätzlich verstörend wirken. Menschen, die früher einen dicken Freund oder eine dicke Kollegin hatten, verhalten sich plötzlich anders. Manche übertreiben mit Lob, andere reagieren abweisend. Das alles ist für das eigene Selbstbild eine zusätzliche Baustelle.[7]

    Alte Verhaltensmuster bleiben oft bestehen

    Das veränderte Körperbild zeigt sich nicht nur im Spiegel – es steckt auch in hundert kleinen Alltagshandlungen, die du vielleicht gar nicht mehr bewusst wahrnimmst. Du gehst automatisch an Stühlen mit Armlehnen vorbei. Du wählst den Platz am Tisch, von dem aus du schnell aufstehen kannst. Du kaufst noch immer die größere Größe, weil du denkst, die kleinere wird nicht passen. Du entschuldigst dich reflexartig, wenn du dich an jemandem vorbeischiebst – obwohl es gar keine Entschuldigung braucht.

    Diese Verhaltensmuster sind nicht irrational – sie waren jahrelang sinnvoll und schützend. Das Gehirn hat sie als effiziente Lösungen gespeichert. Aber sie sind jetzt veraltet, und sie halten dich in einem alten Körperbild fest. Jedes Mal, wenn du sie wiederholst, sendest du deinem Gehirn das Signal: Der alte Körper ist noch real.[4]

    Emotionales Essen als eingeübte Reaktion

    Ein besonders hartnäckiges Muster ist der Griff zum Essen in bestimmten emotionalen Situationen – Stress, Langeweile, Einsamkeit, Frust. Food Noise wird durch GLP-1-Medikamente bei vielen deutlich leiser – aber die emotionale Verknüpfung bleibt oft bestehen. Das heißt: Selbst wenn der Appetit weg ist, kann der Gedanke „Ich müsste jetzt eigentlich essen" noch da sein. Das ist kein Versagen der Therapie, sondern ein tiefes Gewohnheitsmuster, das unabhängig vom Hunger existiert.

    Die Übersichtsarbeit aus Nutrients (2025) beschreibt diesen Zusammenhang klar: GLP-1-Rezeptoragonisten können kurzfristig emotionales Essen reduzieren – aber die langfristigen psychologischen Auswirkungen sind noch nicht vollständig verstanden, und die zugrunde liegenden emotionalen Verknüpfungen lösen sich nicht durch die Medikamente allein.[5] Was das im Alltag bedeutet: die mentale Umstellung mit GLP-1 ist echte Arbeit, keine Nebenwirkung des Medikaments.

    Praktische Schritte zur mentalen Anpassung des Körperbildes

    Die gute Nachricht: Das Gehirn ist plastisch. Es kann sich verändern – aber es braucht aktive Unterstützung, neue Erfahrungen und Zeit. Es gibt konkrete Dinge, die du tun kannst, um dein inneres Körperbild an die äußere Realität anzupassen.

    Neue Körpererfahrungen aktiv schaffen

    Das Gehirn lernt durch direkte körperliche Erfahrung am schnellsten. Setze dich auf den Stuhl mit Armlehnen. Kauf bewusst die kleinere Größe und probier sie an. Mach Fotos – nicht für Social Media, sondern für dich selbst, um den Unterschied sichtbar zu machen. Eine Forschergruppe hat 2025 sogar untersucht, ob 3D-Körpermodelle Menschen nach bariatrischer Chirurgie helfen, ihr Körperbild zu verbessern – mit positiven Ergebnissen.[8] Du brauchst kein 3D-Modell: Aber der Grundgedanke stimmt – je öfter du deinen neuen Körper in echten Situationen erlebst, desto schneller aktualisiert sich das innere Bild.

    Kleider sind dabei ein unterschätztes Werkzeug. Wenn du noch in deinen alten, zu großen Klamotten rumsitzt, sendest du deinem Gehirn täglich das Signal: „Mein Körper ist immer noch groß." Neue Kleidung, die wirklich passt – nicht irgendwann, sondern jetzt – ist kein Luxus, sondern ein konkretes Mittel zur Neuroplastizität. Fang mit einem einzigen Stück an, das du wirklich magst.

    Den inneren Dialog aktiv verändern

    Achte bewusst auf das, was du dir selbst sagst, wenn du in den Spiegel schaust. Würdest du das einer Freundin sagen? Wenn nicht, sag es dir auch nicht. Das klingt einfach, ist aber eine echte Übung – und wie jede Übung wird sie mit Wiederholung leichter. Kognitiv-behaviorale Techniken, die ursprünglich für die Behandlung von Körperbildstörungen entwickelt wurden, zeigen gute Wirksamkeit dabei, negative Körperbewertungen Schritt für Schritt zu verändern.[3]

    Eine Ergänzung, die vielen hilft: mentale Stärke beim Abnehmen beginnt oft damit, Fortschritte zu dokumentieren – nicht obsessiv, aber regelmäßig. Ein kurzes Tagebuch, in dem du notierst, was du heute mit deinem veränderten Körper erlebt hast (zum ersten Mal in einem bestimmten Laden eine Hose gefunden, die passt; heute ohne Probleme eine Treppe hochgestiegen) hilft dem Gehirn, neue positive Referenzpunkte zu speichern.

    Wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist

    Wenn das Gefühl, noch immer dick zu sein, sehr intensiv ist, den Alltag belastet oder sich mit starker Scham verbindet, ist das ein Zeichen dafür, dass dieses Thema professionelle Begleitung verdient. Psychotherapie – speziell kognitive Verhaltenstherapie oder körperorientierte Ansätze – ist hierfür gut geeignet. Eine Studie aus 2024 weist darauf hin, dass Menschen auf GLP-1-Medikamenten ein leicht erhöhtes Risiko für Angstsymptome und depressive Episoden haben können; begleitende psychologische Unterstützung ist daher keine Schwäche, sondern kluge Vorsorge.[9]

    Das bedeutet nicht, dass jeder Mensch, der sich nach dem Abnehmen noch dick fühlt, eine Störung hat. Phantom-Fett ist zunächst eine normale menschliche Reaktion auf eine ungewöhnlich schnelle Körperveränderung. Aber es lohnt sich, das ernst zu nehmen – denn mentale Stärke im Abnehmprozess ist genauso wichtig wie jede Dosierungsanpassung.

    Konkrete Ansätze für dein Körperbild – kurz zusammengefasst:

    • Tausche alte, zu große Kleidung gegen Stücke aus, die wirklich passen.
    • Mach regelmäßig Vergleichsfotos – nicht zur Bewertung, sondern zur Orientierung.
    • Setze dich absichtlich in Situationen, die deinen neuen Körper sichtbar machen (Stühle, Kabinen, Spiegel).
    • Notiere täglich eine neue körperliche Erfahrung – auch kleine zählen.
    • Beobachte deinen inneren Dialog ohne Bewertung – und beginne, ihn langsam umzuschreiben.
    • Bei anhaltender Belastung: Sprich mit einer Fachperson für Psychotherapie.

    Häufige Fragen aus der Community

    Ist es normal, dass ich mich nach 30 Kilo Verlust immer noch dick fühle?

    Ja, absolut. Phantom-Fett ist kein Zeichen von mangelnder Dankbarkeit oder psychischer Störung – es ist die Verzögerung zwischen körperlicher Veränderung und der Anpassung des Körperschemas im Gehirn. Viele in der Community beschreiben genau das. Es braucht Zeit, neue Erfahrungen und manchmal professionelle Begleitung, aber es verändert sich.

    Warum sehe ich auf Fotos schlanker aus als im Spiegel?

    Weil du dich im Spiegel täglich siehst und dein Gehirn kleine Veränderungen herausfiltert. Ein Foto von vor sechs Monaten zeigt den Unterschied unverfälscht. Nutze das bewusst – nicht als Beweis, wie du „aussehen solltest", sondern als Korrektiv für ein Gehirn, das noch im alten Bild feststeckt.

    Ich greife bei Stress immer noch zu Essen – obwohl ich keinen Hunger habe. Was tun?

    Das ist eine erlernte emotionale Verknüpfung, kein Hunger. GLP-1-Medikamente reduzieren den physiologischen Hunger, aber diese tiefen Muster sitzen woanders – im emotionalen Gedächtnis. Hier helfen konkrete Strategien: kurze Pause, Frage stellen („Bin ich hungrig oder gestresst?"), alternative Handlung einbauen. Wenn es ein wiederkehrendes Muster ist, das Stress macht, lohnt sich therapeutische Unterstützung.


    Quellenangaben

    1. Sarwer, D. B. (2024): Ghost Fat – The Unseen Consequences of Weight Loss. Medscape Medical News, Oktober 2024. Medscape
    2. Murri, A. et al. (2022): Long-term changes in body image after bariatric surgery: An observational cohort study. PLOS ONE, Dez. 2022. DOI: 10.1371/journal.pone.0276167. PLOS ONE
    3. Guardia, D. et al. (2012): Imagining one's own and someone else's body actions: Dissociation in anorexia nervosa. PLOS ONE. Zit. in: Jenkinson, P. M. et al. (2019): The role of body image disturbance in the onset, maintenance, and relapse of anorexia nervosa. Clinical Psychology Review. ScienceDirect
    4. Pascual-Leone, A. et al. (2005): The plastic human brain cortex. Annual Review of Neuroscience. Zit. in: Neuroplastizität – Grundlagen und klinische Relevanz. Lexikon für Psychologie und Pädagogik
    5. Krug, I. et al. (2025): Beyond Weight Loss: GLP-1 Usage and Appetite Regulation in the Context of Eating Disorders and Psychosocial Processes. Nutrients, 17(23), 3735. DOI: 10.3390/nu17233735. PMC
    6. Markey, C. H., August, K. J., Malik, D. & Richeson, A. (2025): Body image and interest in GLP-1 weight loss medications. Body Image, 53, 101890. DOI: 10.1016/j.bodyim.2025.101890. ScienceDirect
    7. Abrams, Z. (2022): The burden of weight stigma. Monitor on Psychology, American Psychological Association, März 2022. APA Monitor on Psychology
    8. Gauthier, C. et al. (2025): Three-Dimensional Model Improves Body Image Perception After Bariatric Surgery. Journal of Clinical Medicine, 14(13), 4787. DOI: 10.3390/jcm14134787. PMC
    9. Kornelius, E. et al. (2024): Mental health risks associated with GLP-1 receptor agonist use. Scientific Reports, 14, Article 24433. DOI: 10.1038/s41598-024-24433-x. Scientific Reports (Nature)

    Fazit: 30 Kilo weniger auf der Waage bedeuten nicht automatisch 30 Kilo weniger im Kopf. Phantom-Fett ist real, häufig und wissenschaftlich gut dokumentiert – und es hat nichts damit zu tun, wie konsequent oder dankbar du bist. Dein Gehirn braucht Zeit, neue Erfahrungen und manchmal aktive Unterstützung, um das aktualisierte Körperbild zu verankern. Das ist keine Nebenbaustelle, das ist ein zentraler Teil des Weges.

    Frage an die Community: Habt ihr selbst erlebt, dass euer Kopf dem Gewichtsverlust hinterherhinkt – und was hat euch am meisten geholfen, das innere Körperbild anzupassen? Teilt eure Erfahrungen unten in den Kommentaren.

    Über den Autor

    Mathias Köster | Gründer des GLP-1 Forums

    Ich bin kein Arzt – sondern Patient. Seit Februar 2025 nehme ich Mounjaro, verschrieben und begleitet von meinem Diabetologen. In dieser Zeit habe ich 41 kg abgenommen und über 16 Monate direkte Therapieerfahrung gesammelt.

    Aus dieser Erfahrung heraus habe ich das GLP-1 Forum gegründet – weil eine deutschsprachige Community für ehrlichen Erfahrungsaustausch fehlte.

    Alle Artikel recherchiere ich anhand von Studien aus PubMed, Fachinformationen der Hersteller sowie offiziellen Quellen wie BfArM, EMA und der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Die verwendeten Quellen sind am Artikelende vollständig aufgeführt und verlinkt. Inhaltliche Verantwortung liegt vollständig bei mir.

    Dieses Forum ist kein medizinischer Rat. Es ist ein Ort für ehrlichen Erfahrungsaustausch – unabhängig, ohne Pharmaunternehmen im Hintergrund.

    Matze Forenleitung
    GLP-1 Typ-2-Diabetes Blutzucker senken und Entzündungswerte reduzieren – Fakten auf einen Blick

    Vorheriger Artikel Mounjaro & Ozempic bei Typ-2-Diabetes: Was du vor dem Arztgespräch wissen solltest

    Semaglutid und SGLT2-Hemmer schuetzen die Niere bei Typ-2-Diabetes additiv

    Nächster Artikel Semaglutid und SGLT2-Hemmer: Additiver Nierenschutz bei Typ-2-Diabetes

    Antworten 1

    Die Claudi
    12. Juni 2026 um 06:22

    Stimmt auffallend - genauso geht's mir im Moment 🥺🫣🙈

    Diskutiere mit!

    Über diesen Artikel

    Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und dem Erfahrungsaustausch zwischen Betroffenen. Sie ersetzen keinesfalls die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und stellen keine medizinische Diagnose, Therapieempfehlung oder Dosierungsanleitung dar. Bei gesundheitlichen Beschwerden, Fragen zur Dosierung oder Veränderungen deiner Therapie konsultiere ausschließlich fachkundiges medizinisches Personal.

    Quellen & Aktualität: Alle verwendeten wissenschaftlichen Quellen sind am Artikelende mit vollständiger Quellenangabe aufgeführt und verlinkt. Die Inhalte werden bei relevanten neuen Erkenntnissen aktualisiert. Trotz sorgfältiger Recherche übernehme ich keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und dauerhafte Aktualität.

    KI-Unterstützung: Dieser Beitrag sowie ein oder mehrere Bilder wurden mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

    Kategorien

    1. Info 163
    2. Nahrungsmittel 8
    3. Nahrungsergänzungsmittel 14
    4. Ernährung 23
    5. Gesundheit 44
    6. News 69
    7. Filter zurücksetzen
    Über den Artikel diskutieren 1 Antwort, zuletzt: 12. Juni 2026 um 06:22

    Interne Links

      Impressum

      Nutzungsbedingungen

      Kontakt

      Forumsregeln

      Datenschutzerklärung

      Haftungsausschluss

      Über uns

      Über mich

      Medizinischer Disclaimer

      Forenübersicht

    Weitere Links

      Adipositas Gesellschaft

      Deutsche Diabetes Gesellschaft

      NetDoktor

      BfArM

      Paul-Ehrlich-Institut

      Das Diabetesinformationsportal

    Was wir sind

      Das GLP-1 Forum ist die größte deutschsprachige Community zum Austausch über GLP-1-Rezeptor-Agonisten. Der sogenannten Abnehmspritze. Dazu zählen Medikamente wie Ozempic, Wegovy und Mounjaro, die bei Typ-2-Diabetes und Adipositas eingesetzt werden.


      Im Forum teilen Mitglieder Erfahrungen zur "Abnehmspritze", informieren sich über Wirkung und Nebenwirkungen und unterstützen sich gegenseitig.

    Execution time: 0.0265s (73,21% PHP, 26,79% SQL) | SQL queries: 60 | Memory-Usage: 6,91 MB
    Stil: Aconic Multi by GrischaMedia
    Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.5
    GLP-1 Forum: Erfahrungen mit Ozempic, Wegovy & Mounjaro in der WSC-Connect App bei Google Play
    GLP-1 Forum: Erfahrungen mit Ozempic, Wegovy & Mounjaro in der WSC-Connect App im App Store
    Download