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  • C-Peptid

    • Matze
    • 27. Juni 2026 um 14:27
    • 4 mal gelesen
    • C-Peptid ist ein Stoff, der bei der körpereigenen Insulinproduktion entsteht. Durch die Messung des C-Peptids lässt sich feststellen, wie viel Insulin die Bauchspeicheldrüse noch selbst produziert. Der Wert spielt eine wichtige Rolle bei der Unterscheidung verschiedener Diabetesformen.

      Das C-Peptid ist ein Eiweißbestandteil, der bei der Bildung von körpereigenem Insulin entsteht. Immer wenn die Bauchspeicheldrüse Insulin produziert, wird gleichzeitig die gleiche Menge C-Peptid freigesetzt. Deshalb gilt das C-Peptid als zuverlässiger Marker für die eigene Insulinproduktion.

      Die Bestimmung des C-Peptids hilft Ärztinnen und Ärzten dabei, die Funktion der Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse zu beurteilen. Besonders wichtig ist der Wert bei der Diagnose verschiedener Diabetesformen.

      Ein niedriger C-Peptid-Wert spricht dafür, dass die Bauchspeicheldrüse nur noch wenig oder gar kein Insulin produziert. Dies ist typisch für:

      • Diabetes Typ 1
      • LADA
      • Fortgeschrittene Stadien eines Diabetes Typ 2

      Ein normaler oder erhöhter C-Peptid-Wert zeigt dagegen, dass der Körper noch eigenes Insulin bildet. Dies findet sich häufig bei:

      • Diabetes Typ 2
      • Prädiabetes
      • Insulinresistenz

      Die Messung erfolgt über eine Blutprobe. Je nach Fragestellung wird das C-Peptid nüchtern oder nach einer Mahlzeit beziehungsweise nach einer gezielten Stimulation bestimmt.

      Da gespritztes Insulin kein C-Peptid enthält, eignet sich dieser Laborwert besonders gut, um die körpereigene Insulinproduktion auch bei Menschen zu beurteilen, die bereits eine Insulintherapie erhalten.

      Die Ergebnisse helfen dabei, die passende Behandlung auszuwählen. Während Menschen mit einem sehr niedrigen C-Peptid meist auf eine Insulintherapie angewiesen sind, können bei einer noch ausreichenden Eigenproduktion häufig zunächst andere Medikamente eingesetzt werden.

      Auch moderne Medikamente wie GLP-1-Rezeptoragonisten oder GIP/GLP-1-Dualagonisten benötigen eine zumindest teilweise vorhandene Insulinproduktion, um ihre blutzuckersenkende Wirkung optimal entfalten zu können. Deshalb kann der C-Peptid-Wert auch bei Therapieentscheidungen eine wichtige Rolle spielen.

      Der C-Peptid-Wert sollte jedoch immer gemeinsam mit anderen Laborwerten wie dem HbA1c, den Blutzuckerwerten und gegebenenfalls Autoantikörpern beurteilt werden. Erst das Gesamtbild ermöglicht eine sichere Diagnose.

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    Disclaimer

    „Die Inhalte in diesem Forum dienen dem Erfahrungsaustausch und basieren auf persönlichen Erfahrungen der Nutzer. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und ersetzen keinesfalls die professionelle Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt. Bitte konsultiere bei gesundheitlichen Fragen, Nebenwirkungen oder Änderungen der Medikation immer deinen behandelnden Arzt. Handel nie eigenmächtig aufgrund von Forenbeiträgen.“

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