Muskelabbau durch Mounjaro!?
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Birgit71 -
30. Juli 2025 um 16:06
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Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, inwiefern dieses Topik in diesem Bereich gehört, natürlich kann es auch jederzeit verschoben werden.
Ich nutze seit Mitte Januar diesen Jahres Mounjaro und habe auch bisher ganz ordentlich abgenommen. Mein Walking Pad heißt Loki und ist ein Labradorrüde. Er ist mein Sportprogramm und dank ihm ist meine Bewegung okay und das Kaloriendefizit dadurch gesichert, ohne zu hungern.
Jetzt aber zu meinem eigentlichen Problem beziehungsweise meiner Frage: man liest ja immer wieder, dass sich das Medikament auf die Muskelmasse negativ auswirkt beziehungsweise man Muskeln verliert und mit Kraftsport gegen halten sollte. Ich will ganz ehrlich sein, darauf habe ich eigentlich überhaupt keine Lust und mich im Fitnessstudio anzumelden, dafür fehlt mir jegliche Motivation.
Wer kann mir denn fundiert etwas dazu sagen, wie dramatisch der Muskelabbau im Endeeffekt tatsächlich ist und ob es unabdingbar ist, Kraftsport zu betreiben.
Natürlich weiß ich, dass ich dazu nicht ins Fitnessstudio muss, sondern auch ein paar Hanteln oder 1,5 l Flaschen schon ausreichen, um sich sportlich zu betätigen.
Wenn ich einerseits den starken willen habe, am Gewicht etwas zu verändern, vor knapp zehn Jahren aufgehört habe zu rauchen und vor ungefähr drei Jahren aufgehört habe Alkohol zu konsumieren… In dieser Hinsicht fehlt mir der Wille und ich habe schlicht und ergreifend, keine großartige Lust, meine sowieso knapp bemessene Freizeit, in einem Fitnessstudio zu verbringen.
Kennt dieses Gefühl noch jemand? Muss ich hier den inneren Schweinehund überwinden, um keine gesundheitlichen Schäden davon zu tragen? -
Hallo Birgit, der Muskelabbau kommt nicht von Mounjaro sondern von der "Diät". Wir essen ja einfach nur weniger durch Mounjaro und haben auch weniger Appetit
Eine proteinreiche Ernährung ist jetzt wichtig, um die Muskelmasse zu erhalten oder sogar aufzubauen und das Sättigungsgefühl zu verbessern.Muskeln schwinden bei einer Diät, wenn ein zu großes Kaloriendefizit vorliegt, der Körper also nicht genügend Energie erhält, um seine Muskelmasse aufrechtzuerhalten. Bei einem zu großen Kaloriendefizit greift der Körper auf andere Energiequellen zurück, darunter auch Muskelproteine. Das kann zu Muskelabbau führen, besonders wenn gleichzeitig wenig oder gar kein Krafttraining betrieben wird.
Der Körper ist darauf ausgelegt, zu überleben, und sieht in einer längeren Diätphase eine Art Notstand. Wenn er dann keine Notwendigkeit für Muskeln mehr sieht, baut er sie ab, um Energie zu gewinnen und weniger Energie zu verbrauchen.Ein moderates Kaloriendefizit von 300-500 kcal pro Tag ist empfehlenswert, um Fett zu verlieren, ohne zu viel Muskelmasse abzubauen.
Eine proteinreiche Ernährung ist wichtig, um den Erhalt der Muskelmasse zu unterstützen.
Ein gesunder Schlafrhythmus hilft dem Körper, sich zu erholen und Stresshormone zu reduzieren, die ebenfalls zum Muskelabbau beitragen können.Ich bin auch kein Fan von Mukkibuden. Ich habe aber auch noch keine Musklemasse verloren durch genügend Eiweiss. Wir haben eine Körperfettwaage , aber eine mit Griff. Die Ergebnisse decken sich mit denen einer professionellen Messung. Laut meiner Waage und der Profi Messung habe ich noch keine Muskelmasse verloren.
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Ich hab auch so eine Waage und laut, der ist alles Takko!
Natürlich achte ich auch auf ausgewogene Ernährung, bewege mich viel und habe natürlich auch die Proteine im Blick. Darüber hinaus supplementiere ich auch vernünftig und habe alles in allem eine langsame Abnahme bei minimalen Nebenwirkungen.
Aber ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass nicht nur der Muskelabbau durch zu großes Kaloriendefizit ein Thema ist sondern man eben auch Muskelmasse verliert, wenn man all die oben genannten Dinge beachtet. -
Das mag wohl richtig sein. Wenn Du leichter bist, brauchst Du ja auch nicht mehr so viele Muskeln, dass wäre jetzt meine Schlussfolgerung. Darum sollte man ja wenn möglich Muskeln aufbauen. Aber ich kenne das selbst, der innere Schweinehund und keine Lust auf die Menschen in solchen Studios.
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Ich bin eigentlich auch ein Sportmuffel.
Dennoch gehe ich - im Normalfall - 2 x die Woche für je 1 Stunde zur "Krankengymnastik am Gerät" - was nichts anderes ist als Fitnessstudio unter Aufsicht. Das wird von den Krankenkassen und meiner PVK bezahlt! Man muß halt ein Rezept vorlegen.
Ich schreibe "eigentlich", weil ich im Moment keine Muße habe, mir das zu "gönnen", bedingt durch unseren Wasserrohrbruch und den daraus resultierenden Folgen (Handwerker zum "Abriss", derzeitig Bautrockner, dann wieder Aufbau, dann muß das Bad wieder "eingeräumt" werden. Und parallel dazu die Vorbereitungen für eine Küchenrenovierung, da Ende September die neue Küche geliefert wird)
Ja, das ist jammern auf hohem Niveau.
Ab Oktober will ich dann aber wenigstens 1 x die Woche wieder zur KGG gehen. Evtl. schaffe ich es dann auch wieder 2 x pro Woche zu gehen.
In der Physiopraxis sind in unserem Raum fast nur Leute mit weit über 50 Jahren. Bis Ende 80 sogar. Das ganz junge Volk ist hier nicht zu finden. -
Ich habe für mich moderaten Sport entdeckt auf YouTube. Dance-Sport. Der macht richtig Spass. Einzelne Übungen dauern nur 30-60 Sekunden. Schaut mal rein!
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Ich habe für mich moderaten Sport entdeckt auf YouTube. Dance-Sport. Der macht richtig Spass. Einzelne Übungen dauern nur 30-60 Sekunden. Schaut mal rein!
Das ist ja mal ganz Cool. Ganz genau meine Musik, daß werde ich jetzt mal testen.Danke dafür.
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Das Thema Muskelabbau bei Mounjaro und Gewichtsverlust ist ja fast wie das Fernsehprogramm – jede Woche dieselbe Sendung, aber alle gucken trotzdem wieder rein. Finde ich ganz sympathisch, weil die wirklichen Fragen dazwischen meistens untergehen: Warum will eigentlich jeder Gewichtsverlust wie im Märchen, aber nicht die Nebenfolgen wie schwabbelige Chicken Wings an den Armen?
Klar, mit weniger Gewicht braucht der Körper weniger Muskeln. Logisch. Aber: Muskeln sind nicht nur Kraftprotze fürs Ego oder die Insta-Fotowand. Sie halten deinen Rücken, befeuern deinen Stoffwechsel und sorgen dafür, dass man im Alter nicht wie ein nasser Waschlappen aus dem Sessel hochkommt. Wer abnimmt – egal, ob mit Medikamenten, Diät oder weil der Hund einen im Regen 5x um den Block zieht – verliert IMMER auch ein bisschen Muskeln, wenn er nicht gezielt gegensteuert. Und gegensteuern heißt leider wirklich Krafttraining und nicht nur brav Eiweiß futtern.
Jetzt kommt der uncoolste Tipp der Welt: Wer keine Lust auf Geräte-Tempel hat, kann den „Alltag“ als Fitnessstudio missbrauchen. Getränkekisten schleppen als Kreuzheben, Einkäufe im Treppenhaus als Farmer’s Walk, mal mit den Beinen die Couch anheben, anstatt den Hund drüber hüpfen zu lassen… Und ja, selbst 1,5 Liter-Flaschen taugen als Hanteln. Hauptsache der Muskel kriegt mit, dass er gebraucht wird – dann bleibt er auch. Ich persönlich hab mal drei Monate lang Dosenbohnen rumgewuchtet und war verblüfft, wie sehr das Oberarme züchtet. Muss halt regelmäßig sein, da erzählt dir dein Körper keine Märchen.
Ehrliche Frage: Ist es am Ende wirklich anstrengender, mal 10 Minuten am Tag die Muskeln zu nerven, als später mit Schmerzen und Zipperlein durch die Gegend zu laufen? Oder ist „keine Zeit“ bloß das neue Synonym für „keinen Bock“? Ich mein’s nicht böse – hab selbst Jahre gebraucht, bis ich das gecheckt hab. Aber irgendwann will halt keiner aufstehen und merken, dass der eigene Hintern schwerer wird als der Einkauf. Wer will, findet Wege… der Rest findet Ausreden. So, und jetzt wieder zu meinem Waschbrettbauch hust, den ich irgendwo unter dem Alltagsbauch vermute…
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Mich beschäftigt das auch… gerade wenn man eh schon Stress und wenig Zeit hat, ist das Thema „Muskelabbau“ irgendwie nochmal doppelt frustrierend. Ich merke bei mir, dass ich manchmal fast ein schlechtes Gewissen bekomme, wenn ich nach einem langen Tag nicht auch noch irgendein Kraftworkout einschiebe. Vielleicht ist es auch so ein gesellschaftlicher Druck – überall liest man ja, wie essentiell Krafttraining ist. Manchmal frage ich mich echt, ob kleinere Dinge im Alltag (wie Hundespaziergänge, schwere Einkaufstaschen schleppen, ab und zu mal auf Zehenspitzen stehen oder Kniebeugen im Badezimmer) am Ende vielleicht doch mehr bringen, als man denkt? 🤔
Wie geht ihr mit diesem Druck um oder schafft ihr es, euer schlechtes Gewissen abzuschalten… oder bleibt das einfach immer ein bisschen?
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Also, wenn ich das richtig verstehe, kreist alles irgendwie um die Frage, wie man Muskelabbau vermeiden kann, ohne sich gleich stundenlang im Fitnessstudio abzurackern… Bin mir jetzt auch nicht ganz sicher, aber vielleicht hilft es, sich mal klarzumachen: Schon alltägliche Bewegungen können Muskeln erhalten, wenn sie gezielt und regelmäßig gemacht werden. Zum Beispiel kann man bei Spaziergängen mit Loki einfach mal ein paar Ausfallschritte oder Kniebeugen einbauen – das wirkt am Anfang etwas albern, aber ist tatsächlich effektiv, selbst ohne zusätzliches Gewicht.
Außerdem unterschätzen viele, wie sehr auch simples Stehen (statt Sitzen), Treppensteigen oder das Tragen von Einkaufstaschen kleine Reize setzen kann. Nicht zu vergessen: Spannung halten! Also bewusst mal ein paar Sekunden Po oder Bauch anspannen, sei es beim Warten an der Ampel oder beim Kochen… Hört sich banal an, aber der Körper reagiert auf jede Form von Anstrengung. Klar, das ersetzt jetzt keinen gezielten Kraftaufbau, aber besser als nix – oder? Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen damit gemacht, wie konsequent man so was in den Alltag einbauen kann, ohne sich wie beim Bootcamp zu fühlen…
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Ich glaube ja fast, dass niemand außer Matze, noch hier ist von den vorherigen Kommentatoren. Aber ich gebe trotzdem mal meinen Senf dazu. 😉
Denn auch mich beschäftigt das Thema Muskelabbau sehr. Sogar doppelt, da ich in meiner Mobilität- körperlich eingeschränkt bin. Ich laufe am Rollator. Dadurch habe ich noch mehr Muskelschwund als vielleicht ein gesunder Mensch.
Durch meinen eingeschränkten Bewegungsradius habe ich schon seit Jahren ein Thema mit den Muskeln. Und ich merke, wie essenziell die sind, wenn man zum Beispiel mit Gangunsicherheit zu tun hat. Gerade der Bereich der Rückenmuskulatur, die uns ja aufrecht hält. Wenn ich unsicher bin und mich irgendwo abstützen muss oder sogar drohe zu fallen, merke ich, wie wichtig Muskeln sind um mich abzufangen und Stabilität zu haben. Da vergleiche ich mich immer mit einem alten Menschen- so ab 75 oder so. Ich bin jetzt 45. 😉 Die älteren Menschen sind so instabil, weil ihnen einfach Muskeln fehlen. Sehe ich bei meinen Eltern.
Ich habe mir vorgenommen aktiv dem vorzubeugen und jetzt, durch die Gewichtsabnahme gezielt leichtes muskeltraining durchzuführen.
Ich kann nicht in ein Fitnessstudio. Und ich brauche gezielte Übungen, einen planbaren Tag und kein mal zwischendurch am Herd . Das bringt mir persönlich nichts.
Ich habe mir einen Ministepper, ein Minibike und eine Rüttelplatte gekauft.
Sowie eine Matte und Hanteln. Da ich freihändig kein Sport im stehen machen kann, habe ich mit 🤖 Übungen zusammengestellt, die ich auf der Matte und auf dem Stuhl - mit Hanteln machen kann.
Auch simple Übungen auf der Matte, zum Beispiel auf der Seite liegen und das obere Bein anheben und halten. 😮💨 anstrengend. Aber es bewirkt was. Und das freut mich sehr.
Da ich Asthma und Sarkoidose in der Lunge habe, mit 2 verschlossenen Segmenten, ist Ausdauersport für mich sekundär. Primär ist der einfache Muskelaufbau, ganz ohne völlige Erschöpfung und absolut stressfrei.Ich versuche ca 20-30 Minuten zwei mal die Woche einzubauen. Ich habe auch die Zeit dazu. Nur die Bequemlichkeit muss noch schneller weichen.
Aber ich weiß leider auch wie es ist, absolut instabil zu sein und im Notfall - eines Falles, Stolperns. Erschreckens nicht auf Muskeln zurückgreifen zu können, die einen halten. Das treibt mich an.Und ich fühle mich mit gezieltem , planbaren Muskelaufbau gut und freue mich über mein Mini Fitnessstudio. 💪 😁 ich hätte gern noch eine Rudermaschine, aber dafür ist kein Platz und kein Geld da.
Wenn ich gesund wäre, würde ich in ein Fitnessstudio gehen. Denke dort kann man effektiver trainieren. Wobei mich aber die klassischen eher abschrecken würden. Gerade mit Übergewicht. Es müsste auch Studios für Menschen mit Einschränkungen geben oder eben. -
Wenn ich gesund wäre, würde ich in ein Fitnessstudio gehen. Denke dort kann man effektiver trainieren. Wobei mich aber die klassischen eher abschrecken würden. Gerade mit Übergewicht. Es müsste auch Studios für Menschen mit Einschränkungen geben oder eben.Du kannst so genanntes " Gerätetraining" oder " Krankengymnastik am Gerät" - letzteres sogar auf Rezept machen. Das bieten manche Physiotherapiepraxen oder ambulante Rehaeinrichtungen an. Für das " Gerätetraining" kannst Du Dir meist 10er Karten kaufen. Einmal Training kostet um die 11 € aufwärts. Dafür wird das Training an die jeweiligen Einschränkungen angepasst.
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Da ich Asthma und Sarkoidose in der Lunge habe, mit 2 verschlossenen Segmenten, ist Ausdauersport für mich sekundär. Primär ist der einfache Muskelaufbau, ganz ohne völlige Erschöpfung und absolut stressfrei.
Ich nutze Therabänder. Damit kannst du gezielt auch im sitzen oder abstützend an deinem Rollator arbeiten. ..........Letztens ist mir so ein Ding um die Ohren geknallt ..... da war schon ordentlich Zug drauf 🤣
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Ich nutze Therabänder. Damit kannst du gezielt auch im sitzen oder abstützend an deinem Rollator arbeiten. ..........Letztens ist mir so ein Ding um die Ohren geknallt ..... da war schon ordentlich Zug drauf 🤣
Erster Satz: ah, coole Idee! 👍
Zweiter Satz: Ähm, nein danke! Da hab ich ja jetzt schon Angst vor. 🤣
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Zweiter Satz: Ähm, nein danke! Da hab ich ja jetzt schon Angst vor. 🤣
Bitte keine Panik, meins war einfach nur ausgehärtet. Lag zu lange auf dem Fensterbrett in der Sonne. Die Dinger sind schon echt gut.
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