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  2. GLP-1 Artikel & News – Ozempic, Wegovy, Mounjaro Erfahrungen
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  • Abnehmspritzen neu gedacht: Diese Zahlen verändern alles – aber nicht für jeden

    • Matze
    • 14. Mai 2026 um 08:06
    • 207 Mal gelesen
    • 5 Antworten
    Fast 28 % Gewichtsverlust, ein klarer Sieger im direkten Duell – die neuesten Studiendaten zu Wegovy und Mounjaro klingen nach Revolution. Doch wer genauer hinschaut, merkt: Die Wahrheit steckt im Kleingedruckten.
    Lesezeit: 2 Minuten
    Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
    1. Was hat Novo Nordisk gerade veröffentlicht?
      1. STEP-UP-Studie (2026)
    2. Wichtig: Wer profitiert wirklich von diesen Zahlen?
      1. Die Subgruppe der „Early Responder"
    3. Mounjaro vs. Wegovy: Wer gewinnt den direkten Vergleich?
      1. SURMOUNT-5-Studie (2025)
    4. Warum wirkt Tirzepatid stärker?
    5. Was bedeutet das für dich?
    6. Ausblick: Was kommt als Nächstes?
    7. Quellen

    Was hat Novo Nordisk gerade veröffentlicht?

    Mitte Mai 2026 präsentierte der dänische Pharmariese Novo Nordisk auf dem Europäischen Adipositas-Kongress (ECO) in Istanbul neue Auswertungen zu seinem Abnehmmedikament Wegovy. Das Mittel enthält den Wirkstoff Semaglutid – ein sogenannter GLP-1-Rezeptoragonist, der das Sättigungsgefühl reguliert und den Appetit dämpft.

    STEP-UP-Studie (2026)

    Im Mittelpunkt stand die STEP-UP-Studie, an der rund 1.400 übergewichtige Erwachsene ohne Typ-2-Diabetes teilnahmen. Untersucht wurde eine höhere Dosis von 7,2 mg Semaglutid pro Woche – etwa dreimal so viel wie die bisherige Standarddosis von 2,4 mg.

    Das Ergebnis: Bestimmte Studienteilnehmer verloren nach 72 Wochen (also gut eineinhalb Jahren) im Schnitt 27,7 % ihres Ausgangsgewichts – das entspricht bei einem 100-Kilo-Menschen fast 28 kg weniger auf der Waage. Bisherige Studien mit der Standarddosis hatten durchschnittlich etwa 15 % gezeigt.

    Novo Nordisk betonte außerdem, dass rund 84 % des Gewichtsverlusts auf den Abbau von Körperfett zurückzuführen sei – und nicht auf Muskelmasse. Ein Detail, das klinisch relevant ist, denn Muskelverlust gilt als häufige Nebenwirkung bei schnellem Abnehmen.

    Wichtig: Wer profitiert wirklich von diesen Zahlen?

    Hier lohnt sich ein genauer Blick – denn die 27,7 % gelten nicht für alle Patienten.

    Die Subgruppe der „Early Responder"

    In der STEP-UP-Studie wurden gezielt sogenannte Early Responder analysiert: das sind Patienten, die bereits in den ersten sechs Monaten mindestens 15 % ihres Körpergewichts verloren hatten. Diese Gruppe sprach besonders gut auf die Behandlung an – und erreichte am Ende die beeindruckenden 27,7 %.

    Wer hingegen langsamer oder schwächer auf die Behandlung reagiert, liegt deutlich darunter. Die Zahlen gelten also nicht pauschal für jeden, der sich Wegovy spritzen lässt. Das macht die Studie nicht weniger interessant – aber man sollte die Erwartungen realistisch halten.

    Außerdem ist die höhere Dosis von 7,2 mg noch vergleichsweise neu. Sie wurde im April 2026 in den USA eingeführt und hat inzwischen auch die Zulassung der Europäischen Kommission erhalten – allerdings zunächst als Kombination aus drei Einzelinjektionen à 2,4 mg. Ein praktischerer Einzel-Pen ist in Europa noch beantragt; eine Entscheidung wird für das zweite Halbjahr 2026 erwartet.

    Mounjaro vs. Wegovy: Wer gewinnt den direkten Vergleich?

    Neben den Wegovy-Daten sorgt eine zweite Studie für Diskussionen – diesmal kein internes Experiment eines Herstellers, sondern ein direkter Kopf-an-Kopf-Vergleich zweier führender Abnehmmedikamente.

    SURMOUNT-5-Studie (2025)

    Die Phase-IIIb-Studie SURMOUNT-5 wurde vom US-Pharmaunternehmen Eli Lilly durchgeführt und im Deutschen Ärzteblatt sowie im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht. Sie verglich über 72 Wochen zwei Wirkstoffe miteinander:

    • Tirzepatid (Handelsname: Mounjaro) – wirkt auf zwei Rezeptoren gleichzeitig (GIP und GLP-1)
    • Semaglutid (Handelsname: Wegovy) – wirkt nur auf den GLP-1-Rezeptor

    An der Studie nahmen 751 Erwachsene mit Adipositas, aber ohne Typ-2-Diabetes teil. Beide Gruppen erhielten die jeweils maximal verträgliche Dosis.

    Das Ergebnis war eindeutig: Die Tirzepatid-Gruppe verlor im Schnitt 20,2 % des Ausgangsgewichts, die Semaglutid-Gruppe dagegen nur 13,7 %. Das bedeutet: Mounjaro war in diesem direkten Vergleich relativ gesehen rund 47 % wirksamer als Wegovy – nicht im Sinne von 47 kg mehr Gewichtsverlust, sondern bezogen auf die prozentuale Abnahmeleistung.

    Auch beim Bauchumfang schnitt Tirzepatid besser ab. Und der Anteil der Patienten, der mindestens 25 % seines Gewichts verlor, war unter Tirzepatid deutlich höher.

    Warum wirkt Tirzepatid stärker?

    Der Unterschied lässt sich durch die Wirkweise erklären. Semaglutid aktiviert nur den GLP-1-Rezeptor, der das Sättigungsgefühl steigert und die Magenentleerung verlangsamt. Tirzepatid hingegen greift zusätzlich am GIP-Rezeptoran – einem zweiten Signalweg, der den Fettstoffwechsel und die Insulinausschüttung beeinflusst. Diese doppelte Wirkung führt offenbar zu einer stärkeren Gesamtwirkung auf das Körpergewicht.

    Was bedeutet das für dich?

    Diese Studien sind aus mehreren Gründen wichtig:

    Erstens zeigen sie, dass die Medikamente wirksamer werden – durch höhere Dosierungen und neue Wirkstoffe. Das ist eine echte Entwicklung, keine Marketing-Übertreibung.

    Zweitens lohnt es sich, die Zahlen kritisch zu lesen. Die 27,7 % bei Wegovy gelten für eine selektierte Subgruppe unter optimalen Bedingungen – nicht für die breite Masse der Nutzer. Der Durchschnittswert in der Hauptstudie lag bei rund 17 %.

    Drittens ist der direkte Vergleich (SURMOUNT-5) ein wichtiger Schritt, weil er erstmals belastbare Daten liefert, anstatt nur indirekte Vergleiche zu ziehen. Tirzepatid gewinnt diesen Vergleich klar – aber auch hier gilt: Die Studie wurde vom Hersteller Eli Lilly finanziert, was man bei der Bewertung im Hinterkopf behalten sollte.

    Und viertens: Keines dieser Medikamente ist ein dauerhaftes Allheilmittel ohne Nebeneffekte. Absetzen führt oft zur Gewichtszunahme, und Lebensstiländerungen bleiben nach wie vor unverzichtbar.

    Ausblick: Was kommt als Nächstes?

    Der Wettbewerb in diesem Markt ist enorm. Novo Nordisk arbeitet bereits an CagriSema, einer Kombination aus Semaglutid und Cagrilintid, die in frühen Studien noch höhere Gewichtsverluste von bis zu 25 % im Durchschnitt gezeigt hat. Parallel entwickeln Unternehmen wie Roche, Pfizer und Boehringer Ingelheim eigene Kandidaten.

    Der globale Markt für Adipositas-Medikamente könnte laut Schätzungen bis Ende der 2020er-Jahre auf 100 Milliarden US-Dollar anwachsen. Die nächsten Jahre dürften klinisch wie wirtschaftlich entscheidend werden.

    Quellen

    1. Clinical Trials Arena: „Novo Nordisk's high-dose Wegovy touts near 28% weight loss in early responders", Mai 2026
    2. wallstreetONLINE: „Fast 28 Prozent weniger Gewicht: Novo Nordisk legt neue Daten vor", 12. Mai 2026
    3. Börse Express: „Novo Nordisk Aktie: 27,7 % Gewichtsverlust in STEP-UP", Mai 2026
    4. Deutsches Ärzteblatt: „Adipositas-Medikamente im direkten Vergleich: Überlegene Gewichtsreduktion", 2025
    5. Pharmazeutische Zeitung: „Tirzepatid oder Semaglutid: Mit welcher Abnehmspritze verliert man mehr Gewicht?", Mai 2025
    6. Falk Foundation: „Vergleich zwischen Tirzepatid und Semaglutid bei Adipositas – SURMOUNT-5", 2025
    7. Eli Lilly (Pressemitteilung): „Zepbound (tirzepatide) showed superior weight loss over Wegovy (semaglutide) in complete SURMOUNT-5 results published in The New England Journal of Medicine", 11. Mai 2025
    8. Aronne L.J. et al., SURMOUNT-5 Trial Investigators, New England Journal of Medicine, 2025
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    Über den Autor

    Mathias Köster | Gründer des GLP-1 Forums

    Ich bin kein Arzt – sondern Patient. Seit Februar 2025 nehme ich Mounjaro, verschrieben und begleitet von meinem Diabetologen. In dieser Zeit habe ich 41 kg abgenommen und über 16 Monate direkte Therapieerfahrung gesammelt.

    Aus dieser Erfahrung heraus habe ich das GLP-1 Forum gegründet – weil eine deutschsprachige Community für ehrlichen Erfahrungsaustausch fehlte.

    Alle Artikel recherchiere ich anhand von Studien aus PubMed, Fachinformationen der Hersteller sowie offiziellen Quellen wie BfArM, EMA und der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Die verwendeten Quellen sind am Artikelende vollständig aufgeführt und verlinkt. Inhaltliche Verantwortung liegt vollständig bei mir.

    Dieses Forum ist kein medizinischer Rat. Es ist ein Ort für ehrlichen Erfahrungsaustausch – unabhängig, ohne Pharmaunternehmen im Hintergrund.

    Matze Forenleitung

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    Antworten 5

    Speedqueen
    14. Mai 2026 um 12:54

    Mir sind die Daten trotzdem nicht ganz klar, unabhängig von Mounjaro oder wegovy.

    Wenn man (ob nun dank der Spritze oder auch ohne) konsequent das individuell korrekte Kaloriendefizit einhält, wieso sollte dann nach durchschnittlich 15% bzw 20% Verlust Schluss mit der Abnahme sein?

    Hatten die Studienteilnehmer im Schnitt "nur" 15 - 20% Übergewicht und waren dann im Normalgewicht, sodass eine weitere Abnahme nicht mehr passierte? Oder meinen die, dass die Verluste ohne Änderung der Essgewohnheiten erzielt werden konnten?

    Wenn ich mich selbst mal als Beispiel nehme: bei meiner letzten großen Abnahme vor ein paar Jahren startete ich mit 145kg und nahm auf 80kg ab (ohne Spritze). Ich reduzierte damals also um mehr als 40%.

    Wieso also sollte mithilfe der Spritzen eher Schluss sein, vorausgesetzt, man bleibt wie gesagt konsequent im Defizit?

    Ich glaube daher eher, dass es am Ende vllt weniger auf den Wirkstoff ankommt als darauf, dass man konsequent die Ernährung umstellt und sich dran hält. Solange man das mithilfe eines der Medikamente schafft, ist es meiner Meinung nach eher unerheblich, was die Studien sagen, also für den Einzelfall.

    Matze
    14. Mai 2026 um 13:33

    Schöne frage, das mag ich. Ich versuche das mal zu erklären.
    Die 15–20 % sind kein biologisches Limit, sondern einfach das, was in den Studien im Durchschnitt rauskommt, bei Leuten, die die Spritze bekommen haben, aber sonst nichts groß geändert haben. Kein strukturiertes Kalorienzählen, keine bewusste Diät. Der Gewichtsverlust entstand also fast ausschließlich dadurch, dass der Hunger nachgelassen hat. Wer dann noch aktiv gegensteuert, kann deutlich weiter kommen, dass sieht man ja auch an den Early Respondern in der STEP-UP-Studie.

    Warum hört die Abnahme trotzdem irgendwann auf? Meist aus zwei Gründen: Der Körper gewöhnt sich an die geringere Kalorienzufuhr und fährt den Grundumsatz runter. Und der appetitdämpfende Effekt lässt bei vielen mit der Zeit nach. Dann entsteht ein neues Gleichgewicht und die Waage bewegt sich nicht mehr.

    Dein Punkt ist eigentlich der entscheidende: Wer konsequent im Defizit bleibt, kann viel mehr erreichen als diese Studiendurchschnitte, ob mit oder ohne Spritze. Deine 145 auf 80 kg sind da ein gutes Beispiel.

    Was die Medikamente leisten, ist vor allem eins: Es wird leichter, dieses Defizit überhaupt durchzuhalten. Für viele ist genau das die größte Hürde. Insofern sind die Studien weniger eine Aussage darüber, was maximal möglich ist, sondern eher ein Abbild davon, was passiert, wenn man "nur " die Spritze nimmt und sonst wenig ändert.

    Und da stimme ich dir zu. Am Ende zählt die Konsequenz. Das Medikament kann helfen, dahin zu kommen, aber die eigentliche Arbeit nimmt es einem nicht ab. Darum sagen wir ja auch immer das es ein tolles Werkzeug ist, nur die Arbeit müssen wir selbst erledigen.

    Speedqueen
    15. Mai 2026 um 09:33

    Es gibt übrigens noch einen Grund für langsamere Abnahme mit der Zeit ist bzw wieso es irgendwann - trotz Konsequenz - stagnieren kann, und das ist ebenfalls unabhängig davon, ob man ein GLP1 Medikament nutzt:

    Wenn man sehr viel abgenommen hat, ist es eher nicht so, dass der Körper sich an die geringere Kalorienzufuhr gewöhnt und die Zufuhr runterschraubt, sondern das Defizit wlrd einfach immer kleiner, da der Grundumsatz immer weiter sinkt, je mehr Gewicht man verliert. Hier mal an einem Beispiel und ohne Berücksichtigung von Schwankungen durch erhöhten Leistungsumsatz, sondern bei einigermaßen konstanten Bedingungen während der gesamten Abnahme:

    Wenn man zb bei 145kg einen Grundumsatz von ca. 2.150kcal hat und zb ab Beginn der Diät oder Umstellung etc 1.500kcal isst, dann hat man ein Defizit von 650kcal.

    Mit 80kg Gewicht beträgt der Grundumsatz dann dann nur noch um die 1.500kcal, das Defizit ist also jetzt sozusagen weg. Logisch also, dass es im Verlauf immer langsamer geht, da sich das Defizit ja kontinuierlich verringert, je mehr man abnimmt, und irgendwann (wenn das Gewicht auf dem Punkt ist, wo es mit dem Grundumsatz bei der täglichen Kalorienzufuhr auf Level ist), ist das Defizit weg und man nimmt nicht weiter ab.

    In diesem Zusammenhang halte ich persönlich auch den so genannten Hungerstoffwechsel (unter normalen Bedingungen) eher für einen Mythos.

    Um weiter wie gewohnt abzunehmen, müsste man also mit sinkendem Grundumsatz immer weniger essen, um das Defizit konstant zu halten oder durch Sport / Bewegung / Aktivität den Leistungsumsatz kompensieren zu steigern.

    Oder aber, im Idealfall ist man zu dem Zeitpunkt, wo das Defizit nicht mehr da ist, da man den Grundumsatz erreicht hat, tatsächlich im Normalgewicht oder einem akzeptablen Bereich angekommen und muss gar nicht weiter abnehmen. Im Bestfall kann man dann so weitermachen, um das Erreichte zu halten, wobei jeder von uns Langzeitkämpfern ja weiß, dass hier dann der eigentliche Kampf beginnt.

    Ich für mich hoffe und bete daher, dass die GLP1 Medikamente zumindest einigermaßen ihre Foodnoise unterdrückende Wirkung behalten, sodass es diesmal endlich gelingt, den hart erkämpften Erfolg auch auf Dauer zu halten 💪

    Tulpe
    26. Mai 2026 um 11:23

    Der Stoffwechsel kann bei einem dauerhaften Defizit minimal nach unten korrigieren. Der Körper muss trotz allem versorgt werden - dafür ist der Stoffwechsel ja gut. Aber beispielsweise werden Hände und Füße weniger gut durchblutet. Das kann dann zB dazu führen, dass wir mehr Frieren. Die Korrektur nach unten wären bei einem moderaten Defizit vielleicht 50 bis 100 kcal weniger (durchschnittlich).

    Das, was aber viel mehr "reinhaut", ist die unbewusste Reduzierung des NEAT. Das ist ein Teil, der zum Gesamtumsatz gehört. Darunter fällt zB wippen mit dem Körper oder den Beinen, Gestikulierungen, andere Microbewegungen, kurz aufstehen, zur Toilette gehen usw. Wenn man dauerhaft im Defizit ist, fährt der Körper diese ganzen Bewegungen runter und das kann schon durchschnittlich 300 bis 500 kcal Unterschied machen.

    Außerdem schüttet der Körper mit der Zeit als Gegenregulation vermehrt Ghrelin aus. Ein Hormon, dass Hunger auslöst. Das erschwert dann eine weitere Abnahme ebenfalls.

    Vielleicht gibt es auch noch weitere Anpassungen. Das weiß ich nicht. Lese ich nachher mal nach, weil ich das Thema interessant finde.

    Lianae
    26. Mai 2026 um 17:29

    Tirzepatid wurde eigentlich so entwickelt, dass es nur sehr geringfügig zu einer Rezeptordesensibilisierung kommen sollte ("Abstumpfung" der Rezeptoren durch Abbau o.ä.)*.
    Aber wie schon geschrieben reguliert der Körper mit jedem Kilo Abnahme immer mehr dagegen. Nicht nur mit themogenetischen Anpassungen (geringerer Kalorienverbrauch), sondern v.a. mit mehr Hunger, Foodnoise usw.. 5mg wirken also theoretisch immer wie 5mg, aber die körperliche Gegenregulation ist stärker, so dass es sich nicht mehr genauso wirksam anfühlt. Wenn die Höchstdosis dann halt irgendwann ausgeschöpft ist, nach ca. 25% Gewichtsverlust die Gegenregulation aber entsprechend groß ist, kann man ohne großen "Kampf" gegen den eigenen Körper daher nicht weiter abnehmen.

    Physikalisch kann man natürlich immer so viel Kalorien reduzieren wie man möchte und entsprechend weit abnehmen, aber dass wir irgendwann einfach nicht mehr genug Disziplin aufbringen, sondern wieder zunahmen, womöglich ohne überhaupt das Zielgewicht erreicht zu haben, haben ja vermutlich die meisten von uns bei früheren Abnehmversuchen oft genug gesehen. Das lag dann an der Gegenregulation des Körpers, der wir mal früher und mal später, nicht mehr durch Disziplin standhalten konnten.

    *https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC90…rce=chatgpt.com

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