Kohlenhydrate und Fett: Der Streit um die besten Nährstoffe im Kaloriendefizit
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Mombakiller -
28. Oktober 2025 um 05:20
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Hallo zusammen,
ich hoffe, es geht euch gut! Ich habe kürzlich über die anhaltende Debatte nachgedacht, ob Kohlenhydrate oder Fette die bessere Wahl sind, wenn man versucht, ein Kaloriendefizit zu erreichen. Da wir alle wissen, dass das Erreichen eines Kaloriendefizits entscheidend für den Gewichtsverlust ist, stellt sich die Frage, welche Makronährstoffverteilung optimal ist.
Einige Experten argumentieren, dass eine fettarme Ernährung effektiver ist, da Fette mehr Kalorien pro Gramm liefern als Kohlenhydrate, was bedeutet, dass man mehr essen kann, während man immer noch das Kaloriendefizit beibehält. Auf der anderen Seite gibt es die "Low-Carb"-Vertreter, die meinen, dass Kohlenhydrate der Hauptgrund für unerwünschte Gewichtszunahme sind und dass deren Reduzierung zu einem besseren Hormonhaushalt führen kann, was letztendlich den Gewichtsverlust erleichtert.
Was denkt ihr darüber? Gibt es neue Studien oder persönliche Erfahrungen, die jemand teilen möchte, um Licht ins Dunkel zu bringen? Wie gestaltet ihr euren eigenen Ernährungsplan und welche Auswirkungen habt ihr bemerkt? Ich freue mich darauf, eure Meinungen und Erkenntnisse zu hören!
Viele Grüße,
Mombakiller -
Ich bin ehrlich, ich hab schon beides probiert. Einmal ziemlich low fat, dann wieder low carb (war so ne Phase mit 60g Kohlenhydraten am Tag, ziemlich ruppig eigentlich). Am Ende war’s bei mir immer die Kalorienmenge, die entschieden hat, alles andere war eher Kopfsache. Was mir aber aufgefallen ist. Wenn ich Fett zu sehr runterfahre, gibt's irgendwann Stress mit Sättigung und Laune... vielleicht bin ich da auch nicht der Einzige.
Mich würde mal interessieren, wie ihr’s schafft, im Defizit dauerhaft bei einer extremen Makro-Verteilung zu bleiben.
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Ich glaube, dass wie bei fast allem im Leben eine Frage des Maßes und der Qualität ist.
Fett ist nicht gleich Fett und Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate.
Ich gebe mir Mühe, bei beidem zu (halbwegs) hochwertigem zu greifen, Industriezucker und Weißmehl zu vermeiden und vor allem die Kombination von Fett und Zucker zu umgehen.
Früher habe ich mir Kartoffeln verkniffen und überhaupt kein Brot mehr gegessen - was ich heute nicht mehr mache.
Vielleicht sollte man einfach versuchen, zu im wahrsten Sinne des Wortes "Lebens"mitteln zu greifen.
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- Offizieller Beitrag
Ich selbst verzichte auf nichts und verbiete mir nichts. Alles ist bei mir erlaubt auch mal Schoki, Chips oder Gummiteile. Ich sage mal so, die Menge macht das Gift.
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Alles ist bei mir erlaubt
Ich sehe das ähnlich. Meine wichtigste Richtlinie ist die Zufuhr der Gesamtkalorien, egal aus was die bestehen. Ich versuche, nicht zu viel Salz zu mir zu nehmen, wegen dem Blutdruck und den Wassereinlagerungen. Außerdem achte ich darauf, mindestens 160g Protein pro Tag zu mir zu nehmen um Muskelabbau vorzubeugen 💪
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Spannendes Thema! Finde ich gut. In der klassischen Diskussion „Low Carb versus Low Fat“ geht aus meiner Sicht aber oft der wichtigste Punkt unter: die Rolle von Protein. Viele Vergleiche konzentrieren sich stark auf Fett und Kohlenhydrate, dabei entscheidet Protein maßgeblich darüber, wie gut ein Kaloriendefizit im Alltag funktioniert. ☺️
Unabhängig davon, ob jemand eher fett- oder kohlenhydratbetont isst, zeigt die Studienlage recht klar, dass eine ausreichende Proteinzufuhr entscheidend für Sättigung, Muskelerhalt und den Grundumsatz ist. Ist Protein zu niedrig, steigt meist der Hunger, Muskelmasse geht verloren und das Defizit wird schwer durchzuhalten. Ist Protein ausreichend hoch, relativieren sich viele Unterschiede zwischen Low Carb und Low Fat deutlich.
Fett und Kohlenhydrate erfüllen dabei unterschiedliche Funktionen. Fette sind sehr energiedicht, tragen meines Wissens zur Hormonproduktion bei und erhöhen bei vielen Menschen die Sättigung, können aber das Kaloriendefizit schneller „auffressen“, wenn man sie nicht bewusst dosiert. Kohlenhydrate liefern schneller verfügbare Energie (Energieschub), unterstützen Leistungsfähigkeit und Training und sind für viele Menschen leichter in größere Essensmengen integrierbar, ohne sofort sehr viele Kalorien zu liefern. Ob jemand mit mehr Fett oder mehr Kohlenhydraten besser zurechtkommt, ist stark individuell und hängt unter anderem von Aktivitätslevel, Insulinsensitivität, Alltag und persönlichen Vorlieben ab.
Aus fachlicher Sicht ist deshalb weniger die Frage entscheidend, ob Fett oder Kohlenhydrate „besser“ sind, sondern ob die Ernährung insgesamt praktikabel ist. Ein moderates Kaloriendefizit, ausreichend Protein, eine sinnvolle Verteilung von Fett und Kohlenhydraten je nach Lebensstil und eine langfristige Umsetzbarkeit sind deutlich wichtiger als die Wahl eines bestimmten Makro-Lagers. Genau deshalb funktionieren so unterschiedliche Ernährungsansätze – nicht weil Fett oder Kohlenhydrate per se überlegen sind, sondern weil sie individuell gut eingehalten werden können.👋🏻
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Ich sehe das ähnlich. Meine wichtigste Richtlinie ist die Zufuhr der Gesamtkalorien, egal aus was die bestehen. Ich versuche, nicht zu viel Salz zu mir zu nehmen, wegen dem Blutdruck und den Wassereinlagerungen. Außerdem achte ich darauf, mindestens 160g Protein pro Tag zu mir zu nehmen um Muskelabbau vorzubeugen 💪
Genau SO mache ich es auch. Ich tracke alles bei Yazio und sehe genau, was mir noch fehlt und dann fülle ich auf.

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Ich tracke auch alles bei Yazio. Hauptsächlich versuche ich dann die nötige Proteinmenge zu erreichen. Kohlenhydrate und Fett sind für mich dann eher zweitrangig.
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Ich tracke auch alles bei Yazio. Hauptsächlich versuche ich dann die nötige Proteinmenge zu erreichen. Kohlenhydrate und Fett sind für mich dann eher zweitrangig.
Hallo ich bin noch neu in der Materie, merke aber das in der App zwar meist die Kcal stimmen, aber der Fettanteil zu hoch ist - alles auf einmal richtig schaffen, bekomme ich nicht hin.
Mittagessen ist für mich ein schwieriges Thema, hab noch nix gefunden ( Rezepte)was mich gut anspricht.
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Ich würde gar nicht so den Focus auf die einzelnen Nährwerte legen.
Siehe das die Gesamtkalorien stimmen ( Defizit) und du ausreichend Protein zu dir nimmst.
Und viel Trinken !
Dann läuft das schon...👍
🍀
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Hallo ich bin noch neu in der Materie, merke aber das in der App zwar meist die Kcal stimmen, aber der Fettanteil zu hoch ist - alles auf einmal richtig schaffen, bekomme ich nicht hin.
Mittagessen ist für mich ein schwieriges Thema, hab noch nix gefunden ( Rezepte)was mich gut anspricht.
Ich greife ganz gern mal auf Frosta Gerichte zurück, am liebsten das Paprika Sahne Hähnchen. Meist 400-500kcal,viell Eiweiss und Gemüse und lecker 😋.
Und ich mag sehr gerne Brokkoli gekocht und dazu Hähnchen. Ich nehme die Innenfilet, schütteln sie in eine Gefriertüte, dazu Sojasauce. Gut mischen, halbe Stunde ziehen lassen und dann mit wenig Fett in der Pfanne braten. Statt Brokkoli schmeckt auch grüner Spargel in der Pfanne angebraten. Das Hähnchen plus Gemüse reicht mir für 2 Mahlzeiten.
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