neue Erkenntnisse....
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SweetSea64 -
29. Juli 2025 um 12:48
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Vor ein paar Wochen war ich bei einem Vortrag, den ein Diabetologe speziell über Mounjaro, Wegovy, Ozempic gehalten hat.
Das war für mich hochinteressant. Am Ende durfte man Fragen stellen. Da meine Fragen diesen Rahmen jedoch gesprengt hätten, habe ich gefragt, ob man ihn auch in seiner Praxis/im Krankenhaus konsultieren könne.
JA, kann man.
Also habe ich mir dort einen Termin geben lassen, den ich letzten Donnerstag dann wahrnehmen konnte.
Bei dem Gespräch war der Doc jedoch nicht anwesend. Er hat mich an seine Frau "abgegeben". Und ganz ehrlich? Das war ausgesprochen GUT für mich.
Mit seiner Frau war ich sofort auf einer Wellenlänge!
Sie hat sich extrem viel Zeit für mich genommen.Mein Problem ist ja, dass ich trotz des wenigen Essens und genug Bewegung mit inzwischen 15 mg MJ so wenig abnehme.
Wir sind der Sache also gemeinsam auf den Grund gegangen.Das Ergebnis: ICH ESSE VIEL ZU WENIG !!!
Ich hätte ja an viel gedacht, aber nicht daran.
Ich war davon überzeugt, mehr als genug Eiweiß zu mir zu nehmen. Das ist jedoch nach ihrer Recherche leider nicht der Fall.
Und auch an Kalorien waren es VIEL ZU WENIG.Nun muß ich also meine lowcarb-Ernährung nochmal korrigieren.
Ich "zwinge" mich nun dazu noch mehr eiweißhaltige Produkte und mehr Kalorien in mich zu stopfen (ja, ich weiß 1400 / 1600 kcal. sind zu wenig).Das Resultat: nach 4 Tagen hatte ich 500 Gramm DRAUF! Nach weiteren 2 Tagen sind nun 800 Gramm wieder runter.
Nun esse ich zum Mittag eben kein Obst mehr (meist war es ein Apfel), sondern darf Kuchen (!!) essen. Heute gibt es also Muffins, die ich eben aus dem Backofen geholt habe.
Da die Frau Koch nur 2 x pro Woche im Krankenhaus arbeitet, hat sie mir ihre private Email-Adresse gegeben.
Ich soll ein Ernährungstagebuch schreiben und ihr das 1 x pro Woche schicken. So kann sie kontrollieren, ob ich genug Eiweiß und auch genug Kalorien zu mir nehme. Und mein Gewicht schreibe ich da natürlich auch immer mit rein.Drückt mir die Daumen, daß mein Gewicht nun endlich etwas schneller purzelt. Mein HbA1C ist perfekt bei 5,4. Das aber erst seit ich mit MJ am ende der 12,5 mg Spritze war. Inzwischen nehme 15 mg.
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Das klingt doch gut, wenn Du / Ihr jetzt des Rätsels Lösung gefunden habt. Klingt sehr Interessant und ist vielleicht auch Informativ für andere hier.
Du hast ja mal irgendwo geschrieben das Du wüsstest wie hoch dein Grundumsatz ist und das Du tracken würdest.
Was hat die Ärztin gesagt wieviel Kalorien Du jetzt zu Dir nehmen darfst(sollst) und wieviel Kalorien hast Du vorher zu Dir genommen. Was hat denn der Defizitrechner gesagt?
Bei mir sagt Yazio z.B. das ich knapp 2000 Kalorien zu mir nehmen soll, damit ist die abnahme eher gegen null.
Ich habe mit dem Rechner von Jan Bahmann dann gerechnet und der sagt ca. 1500 Kalorien. Wenn ich so ca. 1600-1700 Kalorien zu mir nehme, purzeln auf die Pfunde. Im Schnitt ca. 800gr. die Woche. Damit bin ich voll mit zufrieden.Hier geht es zum Rechner von Jan Bahmann
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Ich habe deinen Beitrag mal verschoben.
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Danke für den Rechner !
Die Werte decken sich bei mir fast mit Yazio.
Ich darf etwa 1240 Kcal pro Tag essen. Bus auf die letzten 3 Wichen habe ich das auch schon seit Monaten so gemacht, bis auf ein paar Ausrutscher mit Keksen und co.
Seit 2023 - etwa 10/24 habe ich 30 kg damit abgenommen.
Seit dem ging nichts mehr, trotz kcal tracken.
Gerade deshalb hat mir meine Ärztin MJ verschrieben.
Und ja, etwas habe ich auch abgenommen in den 3 Wochen, aber es geht mir zu langsam 🤣 🙈 -
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Vor ein paar Wochen war ich bei einem Vortrag, den ein Diabetologe speziell über Mounjaro, Wegovy, Ozempic gehalten hat.
Das war für mich hochinteressant. Am Ende durfte man Fragen stellen. Da meine Fragen diesen Rahmen jedoch gesprengt hätten, habe ich gefragt, ob man ihn auch in seiner Praxis/im Krankenhaus konsultieren könne.
JA, kann man.
Also habe ich mir dort einen Termin geben lassen, den ich letzten Donnerstag dann wahrnehmen konnte.
Bei dem Gespräch war der Doc jedoch nicht anwesend. Er hat mich an seine Frau "abgegeben". Und ganz ehrlich? Das war ausgesprochen GUT für mich.
Mit seiner Frau war ich sofort auf einer Wellenlänge!
Sie hat sich extrem viel Zeit für mich genommen.Mein Problem ist ja, dass ich trotz des wenigen Essens und genug Bewegung mit inzwischen 15 mg MJ so wenig abnehme.
Wir sind der Sache also gemeinsam auf den Grund gegangen.Das Ergebnis: ICH ESSE VIEL ZU WENIG !!!
Ich hätte ja an viel gedacht, aber nicht daran.
Ich war davon überzeugt, mehr als genug Eiweiß zu mir zu nehmen. Das ist jedoch nach ihrer Recherche leider nicht der Fall.
Und auch an Kalorien waren es VIEL ZU WENIG.Nun muß ich also meine lowcarb-Ernährung nochmal korrigieren.
Ich "zwinge" mich nun dazu noch mehr eiweißhaltige Produkte und mehr Kalorien in mich zu stopfen (ja, ich weiß 1400 / 1600 kcal. sind zu wenig).Das Resultat: nach 4 Tagen hatte ich 500 Gramm DRAUF! Nach weiteren 2 Tagen sind nun 800 Gramm wieder runter.
Nun esse ich zum Mittag eben kein Obst mehr (meist war es ein Apfel), sondern darf Kuchen (!!) essen. Heute gibt es also Muffins, die ich eben aus dem Backofen geholt habe.
Da die Frau Koch nur 2 x pro Woche im Krankenhaus arbeitet, hat sie mir ihre private Email-Adresse gegeben.
Ich soll ein Ernährungstagebuch schreiben und ihr das 1 x pro Woche schicken. So kann sie kontrollieren, ob ich genug Eiweiß und auch genug Kalorien zu mir nehme. Und mein Gewicht schreibe ich da natürlich auch immer mit rein.Drückt mir die Daumen, daß mein Gewicht nun endlich etwas schneller purzelt. Mein HbA1C ist perfekt bei 5,4. Das aber erst seit ich mit MJ am ende der 12,5 mg Spritze war. Inzwischen nehme 15 mg.
Wieviel kcal darfst du denn essen, wenn bei dir 1400 kcal zu wenig sind ? Ich darf nur 1240 kcal essen nach den einschlägigen Rechnern um im Defizit zu sein.
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Tja, Kerstin. Genau das ist mein Problem. Mein Grundumsatz läge bei ca 1700 Kcal.
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Zeigen dir die einschlägigen Rechner diesen Grundumsatz an ?
Ich nutze die Apple App Health. Die zeigt mir an, das ich einen Grundumsatz von etwa 1300 kcal habe und im Durchschnitt der Aktivitätsumsatz täglich 460 kcal ist .
Gesamtumsatz also etwa 1700 kcal.
Wenn ich das gängige Defizit abziehe darf ich 1200 kcal essen. Damit nehme ich aber nicht ab.
Zur Zeit esse ich etwa 850-1000 kcal, und damit klappt es mit Abnahme. -
Zeigen dir die einschlägigen Rechner diesen Grundumsatz an ?
Ich nutze die Apple App Health. Die zeigt mir an, das ich einen Grundumsatz von etwa 1300 kcal habe und im Durchschnitt der Aktivitätsumsatz täglich 460 kcal ist .
Gesamtumsatz also etwa 1700 kcal.
Wenn ich das gängige Defizit abziehe darf ich 1200 kcal essen. Damit nehme ich aber nicht ab.
Zur Zeit esse ich etwa 850-1000 kcal, und damit klappt es mit Abnahme.Genau so habe ich es ermittelt. Das gleiche Resultat erfuhr ich bei der Fachfrau im Krankenhaus. Sie sagte mir, dass ich mit 1400 kcal. unterversorgt sei. Nun habe ich für knapp 3 Wochen Tagebuch geführt und ihr das zugeschickt. Sie ist mit meinem "mehr-essen" sehr zufrieden und auch mit der Zusammensetzung meiner Mahlzeiten.
Ich jedoch bin damit absolut nicht zufrieden, denn damit habe ich wieder leicht zugenommen.
OK, ich muß keine 50 Kilo abnehmen. Aber weitere 10 Kilo wären für mich schon prima. -
Ich finde, die Rechner sind das Eine und der Körper das Andere. Ich bin 68 und mein Stoffwechsel ist sehr langsam , schon immer. Mir ist egal was die Rechner sagen, für mich gilt, wobei fühlt sich mein Körper wohl, und wie reagiert er. Jeder reagiert anders. Würde auch lieber mehr essen, aber funktioniert nicht, wenn ich Gewicht verlieren möchte. Höre auf dich selbst 😉😎
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Ich finde, die Rechner sind das Eine und der Körper das Andere. Ich bin 68 und mein Stoffwechsel ist sehr langsam , schon immer. Mir ist egal was die Rechner sagen, für mich gilt, wobei fühlt sich mein Körper wohl, und wie reagiert er. Jeder reagiert anders. Würde auch lieber mehr essen, aber funktioniert nicht, wenn ich Gewicht verlieren möchte. Höre auf dich selbst 😉😎Da sind wir altersmäßig nicht so arg weit auseinander. Ich bin 69 Jahre. Ich habe neben dem Diabetes noch eine Fettstoffwechselstörung.
Ich habe nun - auf Anraten der Fachfrau - etwas mehr gegessen (viel mir echt schwer) und siehe da, meine Waage zeigte heute morgen "nur" noch 82,1 kg an.
Nach dem Rechner, den Matze netterweise verlinkt hat, hätte ich einen Grundumsatz von 1302 kcal. einen tatsächlichen Kalorienverbrauch von 1731 und meine Zielkalorien wären bei 1062. Damit wäre ich jedoch leider völlig unterversorgt.
So wie ich mich derzeitig ernähre fühle ich mich jetzt wohl. Klar, möchte ich weiterhin abnehmen. Und wenn es langsam geht, dann geht es eben langsam. Aber etwas schneller fände ich großartig.
Im Augenblick kann ich nicht einmal mehr selber kochen. Meine alte Küche ist demontiert (und verschenkt), der Raum wird gerade "überarbeitet". Also neun Strom verlegt und dann renoviert (Decke, Wände und Boden). Ab Sonntag/Montag können wir (mein Mann und ich) in die Ferienwohnung von Freunden. Mein Wasserschaden in Bad und Diele ist auch noch lange nicht beseitigt. Aber kommt Zeit, kommt Rat
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Ich denke auch das diese Rechner nicht so genau sind. Es gibt ja auch mehrere Formeln dafür und jeder Mensch ist anders. Um es genau zu errechnen sollte man dann schon zu einem Sportmediziner gehen. Da wird der Kalorienbedarf mittels Atemluft errechnet. Klingt komisch, ist aber so.
Bei mir z.B. zeigt der Rechner an das ich ca. 1500 kcal zu mir nehmen soll. Damit erreiche ich aber nichts. Esse ich im Schnitt 1700- 1800 kcal fallen die Kilos auch auf der Waage wieder. -
Also, was Sigrid da beschreibt, kann ich echt nachvollziehen! Viele Leute denken immer, je weniger sie essen, desto schneller nehmen sie ab. Aber irgendwann schaltet der Körper halt einfach in den Sparmodus und dann läuft GAR NICHTS mehr. Das ist wie so’n uralter Fiat, wenn das Benzin ausgeht: Zuckel, zuckel... und Ende. 🤷♂️
Ich feier's, dass Sigrid jetzt einfach mehr isst und sogar Muffins auf dem Speiseplan stehen! Man muss sich halt immer wieder klarmachen: Ohne genug Essen – und vor allem Eiweiß! – verliert man nicht nur Gewicht, sondern auch Muskeln. Und Muskeln sind doch unser Turbo beim Kalorienverbrennen. Manchmal dauert's ein bisschen, bis sich das alles einpendelt. Schwankungen auf der Waage gehören doch dazu, das kennt jeder, der dranbleibt. Ich rechne die Schwankungen schon gar nicht mehr täglich mit, sondern guck nur noch auf die Tendenz!
Matze hat auch sowas von Recht: Jeder von uns tickt halt anders. Die ganzen Rechner im Netz sind so ne grobe Richtung, aber mehr halt auch nicht. Wenn man wirklich wissen will, wie der eigene Verbrauch aussieht, dann hilft echt nur regelmäßig Tagebuch führen, ausprobieren – und, jawoll, notfalls auch mal messen beim Arzt oder Ernährungsberater. Das war bei mir auch ein Gamechanger. Seitdem ich meinen Grundumsatz besser kenne und auf mein Hungergefühl achte, läuft das viel entspannter. Und Leute, Bewegung macht’s sowieso leichter – selbst ein flotter Spaziergang hilft schon, den Kreislauf mal anzuschieben.
Bin gespannt, wie ihr das für euch rausfindet! Wer hat denn vielleicht auch mal zu wenig gegessen und hat Erfahrungen mit der berühmten „Fressbremse“ vom Stoffwechsel? Haut mal raus – wir powern uns doch alle gemeinsam durch!
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Krass zu lesen, wie unterschiedlich diese Rechner anschlagen… Ich hab letztes Jahr mal „openfoodfacts“ ausprobiert, das ist Open-Source und der Code liegt frei auf github – gefällt mir besser als Yazio und Co, weil man auch eigene Lebensmittel anlegen und direkt selbst Optimierungen einbringen kann (war ziemlich hilfreich, als ich mal ne abgedrehte vegane Speise getrackt hab). 🙃
Was Kcal-Anpassung angeht: Mein alter Kumpel (ein Informatiker, totaler Tüftler) hat sich ne eigene kleine Tabellenkalkulation gebastelt, um den Grundumsatz und das Defizit zu berechnen. Nicht schön – aber ehrlich gesagt, genauer für ihn als diese Pauschalrechner. Vielleicht nutzt ja hier auch mal jemand LibreOffice Calc, statt ständig im Web nach neuen Formeln zu suchen. Bin da bisschen oldschool, aber manchmal ist’s halt besser selber zu basteln…
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Also ich muss jetzt einfach mal die Katze aus dem Sack lassen. Es wird ja immer gern so getan, als würde man mit eiserner Disziplin, digitaler Küchenwaage und genügend Tabellenkram automatisch zum Traumgewicht schmelzen wie Butter in der Sonne. Und dann kommt das Leben dazwischen, oder wie bei @Sigrid Blümel , eine Ärztin die plötzlich sagt: „Sie essen zu wenig.“ Jawoll, zu wenig!
Ich finde, das ist so ein herrlich schräges Paradox in der Kaloriendefizit Welt. Alle erzählen immer vom Nicht zu viel essen, dabei ist Nicht zu wenig oft der eigentliche Störfaktor. Also, der Stoffwechsel, der sich dann beleidigt fühlt wie ein kleines Kind und in der Ecke hockt.
Ehrlich gesagt, das mit den Rechnern für Grundumsatz, Leistungsumsatz, Keksumsatz, was auch immer… ist ja alles gut und schön. Aber unser Körper ist ja kein Bankkonto, sondern eher wie so eine WG. Mal räumt einer alles weg (der schnelle Fettabbau), mal lässt jemand alles stehen (Plateau-Phase), und manchmal backt die WG heimlich Muffins (Heißhunger, jaja). Man isst brav 1200 kcal, freut sich wie Bolle, aber die Waage macht auf Standbild.
Vielleicht sollte man das Defizit auch mal gut sein lassen und auch mal sich was gönnen. Anstatt immer „runter, runter, runter“ Vielleicht einfach mal den Kalorien-Keks auch genießen. Der Stoffwechsel bedankt sich womöglich irgendwann mit „Jetzt geht’s weiter!“. Wie sind eure Erfahrungen? Würde mich echt mal interessieren, wie viele hier schon mal von zu wenig gegessen überrascht wurden.
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Das triffst du bei mir eine Nerv. Ich hab über Jahre peinlichst genau meine Kalorien gezählt, alles in FDDB dokumentiert. Ja nicht über ein festgelegten Kalorienwert und auch nicht zuviel darunter. Da wurde dann auch schon mal eine Ecke abgeschnitten wenn es zuviel war. Es hat mich dermaßen in ein Stress versetzt das irgendwann nichts mehr ging. Ich war nur mit den Gedanken am Essen wie kann ich es optimieren, was kann ich als Nächstes noch essen damit es passt und was brauche ich für morgen. Dann hat meine Ernährungsberaterin auch noch verlangt das ich mal einen Plan schreibe was ich die ganze Woche so mache. Mit voraus Planung der Zeiten für mich, fürs Kochen usw. Da war ich mit dem Plan ein ganzen Tag beschäftigt ihn perfekt zu machen, auch gestalterisch. Dann hab ich ihn gelöscht und gesagt das mach ich nicht mehr mit, ich tu mir das nicht mehr an. Von da an hab ich aufgehört alles zu dokumentieren. Am Anfang war es schwer, aber es wurde leichter. Das Gewicht ist zwar auch nicht viel weiter runter gegangen, aber auch nicht hoch. Aber der Druck war weg. Jetzt nehm ich Wegovy, steig aber demnächst auf Mounjaro um und bin schon fast wieder im Hamsterrad gefangen. Ich dokumentiere täglich, schau das ich nicht zu weit über mein Grundumsatz komme da ich momentan zwecks Krankheit und Bewegungsmangel sonst gar keine Chance hab was abzunehmen. Es stresst mich die ganze Zählerei. In zwei Wochen geh ich ins Krankenhaus zur Op und dann 1 Woche später auf Anschlussheilbehandlung für 3 Wochen bis Weihnachten. Dort werde ich soweit es geht mich normal ernähren. Hab das die letzten Jahre im KH und Reha immer gemacht und bin damit recht gut gefahren. Also für mich ist es noch nicht ausgestanden mit der Zählerei. Nach der Reha seh ich weiter.
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Mir ist beim Lesen eurer Beiträge aufgefallen, dass häufig nur auf die „richtige“ Kalorienzahl geschaut, aber gar nicht so viel auf das, was der Körper zwischen den Diätphasen macht. Vielleicht spielt dieses ständige Kaloriensparen mit immer gleichem, niedrigem Wert eine größere Rolle, als die Rechner so hergeben. Also, dass der Stoffwechsel quasi „lernt“, mit weniger auszukommen und dann einfach abbremst.
Hat jemand von euch schon mal so ein bewusstes „Hochschrauben“ der Kalorien probiert? Also für ein paar Wochen gezielt mehr essen (natürlich nicht über den Bedarf hinaus), um den Stoffwechsel bisschen aus dem Tief zu holen? Habe mal von so einem „reverse dieting“ gelesen, kein Hexenwerk, aber vielleicht einen Versuch wert, wenn’s ewig stagniert. Hat das jemand schon Versucht und hat das jemandem hier was gebracht?
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Ich steckte in einem Plateu fest und habe mir Gedanken gemacht, warum es mit der Abnahme nicht weiter ging.
Mein errechneter Grundumsatz liegt bei 1770 kcal. Ich liege im Schnitt so bei 1500 kcal täglich. Davon abgezogen noch 2x die Woche etwas Sport.
Ich esse also ständig unter Grundumsatz. Es wird immer wieder vom "Hungerstoffwechsel" geschrieben. Das es nicht gesund sei, ständig unter dem Grundumsatz zu essen. Habe daher gedacht, ich probiere mal aus, bewusst mehr zu essen. So knapp unter dem Gesamtumsatz. Hat aber nicht funktioniert. Gegen meinen Willen deutlich mehr zu essen, fiel mir schwer und ist mir auch nicht gut bekommen (Magenprobleme). Ausserdem zuckte das Gewicht wieder leicht nach oben. Habe das Experiment dann abgebrochen und so "wenig" gegessen wie vorher. Habe einfach weitergemacht und tatsächlich hatte ich das Plateu irgendwann überwunden und die Gewichtstendenz zeigte wieder nach unten.
Hatte dann mal die KI gefragt. Einen Hungerstoffwechsel wie er immer wieder propagiert wird, den gibt es gar nicht. Das muss man viel differenzierter betrachten.
Der wichtigste Faktor um abzunehmen ist letztendlich die Kalorienbilanz. Das was man dem Körper zuführt oder abfordert.
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