Hyperglykämie bezeichnet einen zu hohen Blutzuckerspiegel. Sie entsteht, wenn der Körper nicht genügend Insulin produziert oder das vorhandene Insulin nicht ausreichend wirkt. Bleibt eine Hyperglykämie über längere Zeit bestehen, kann sie zu akuten Beschwerden und langfristigen Folgeerkrankungen führen.
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Blutzucker bezeichnet die Menge an Glukose (Traubenzucker) im Blut. Er ist die wichtigste Energiequelle des Körpers und wird durch das Zusammenspiel von Insulin, Glukagon und anderen Hormonen reguliert.
Diabetes Typ 2 ist die häufigste Form des Diabetes mellitus. Dabei reagieren die Körperzellen zunehmend schlechter auf Insulin (Insulinresistenz), wodurch der Blutzuckerspiegel dauerhaft ansteigt. Übergewicht, Bewegungsmangel und genetische Faktoren erhöhen das Risiko.
Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört. Betroffene müssen lebenslang Insulin zuführen, da der Körper selbst kein oder nur noch sehr wenig Insulin herstellen kann.
Der HbA1c-Wert (Langzeitblutzucker) zeigt den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten 8 bis 12 Wochen an. Er ist einer der wichtigsten Werte zur Diagnose und Kontrolle von Diabetes mellitus.
Leptin ist ein lebenswichtiges Proteinhormon, das hauptsächlich von den Fettzellen im Körper gebildet wird. Es fungiert als primärer Signalstoff für das Gehirn, um das Sättigungsgefühl zu steuern und den Energiehaushalt (Fettverbrennung und Stoffwechsel) zu regulieren. Umgangssprachlich wird es daher oft als „Sättigungshormon“ bezeichnet.
Der First-Pass-Effekt baut Wirkstoffe in der Leber ab, bevor sie wirken können – betrifft nur oral eingenommene Medikamente. GLP-1-Pens umgehen das komplett. Orale GLP-1-Varianten (z. B. Rybelsus) müssen deshalb höher dosiert werden und haben strenge Einnahmeregeln.
Bioverfügbarkeit = wie viel vom Wirkstoff wirklich im Blut ankommt. Bei GLP-1-Pens sehr hoch (>80 %). Bei oralen Varianten wie Rybelsus deutlich niedriger und mahlzeitenabhängig – deshalb strenge Einnahmeregeln.