Der Nüchternblutzucker ist der Blutzuckerwert, der nach mindestens acht Stunden ohne Kalorienaufnahme gemessen wird. Er gehört zu den wichtigsten Untersuchungen zur Diagnose von Prädiabetes und Diabetes mellitus.
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Die diabetische Ketoazidose (DKA) ist eine lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung, die vor allem bei Menschen mit Diabetes Typ 1 auftritt. Sie entsteht durch einen schweren Insulinmangel und muss sofort medizinisch behandelt werden.
Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, das den Blutzuckerspiegel reguliert. Es wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet und sorgt dafür, dass Glukose aus dem Blut in die Körperzellen gelangt, wo sie als Energie genutzt oder gespeichert werden kann.
LADA (Latent Autoimmune Diabetes in Adults) ist eine Form des Diabetes, die Merkmale von Diabetes Typ 1 und Typ 2 vereint. Die Erkrankung beginnt meist im Erwachsenenalter und wird anfangs häufig mit Diabetes Typ 2 verwechselt. Im Verlauf nimmt die körpereigene Insulinproduktion jedoch zunehmend ab.
Amylin ist ein körpereigenes Hormon, das gemeinsam mit Insulin von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet wird. Es unterstützt das Sättigungsgefühl, verlangsamt die Magenentleerung und hilft dabei, den Blutzucker nach dem Essen zu regulieren.
Gallensteine sind feste Ablagerungen, die sich in der Gallenblase oder den Gallengängen bilden. Sie verursachen häufig keine Beschwerden, können aber starke Schmerzen und Entzündungen auslösen. Eine schnelle Gewichtsabnahme – unabhängig davon, ob sie durch eine Ernährungsumstellung, eine bariatrische Operation oder GLP-1-Medikamente erreicht wird – kann das Risiko für Gallensteine erhöhen.
Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, die fast ausschließlich Frauen betrifft. Sie führt zu einer krankhaften Vermehrung des Fettgewebes, meist an Beinen und Armen, und geht häufig mit Schmerzen, Druckempfindlichkeit und einer erhöhten Neigung zu Blutergüssen einher. Das Lipödem ist nicht mit Adipositas gleichzusetzen, kann aber gleichzeitig auftreten.
PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom) ist eine häufige hormonelle Erkrankung bei Frauen im gebärfähigen Alter. Sie kann unter anderem zu Zyklusstörungen, unerfülltem Kinderwunsch, Insulinresistenz und Übergewicht führen. Eine Gewichtsabnahme und moderne Medikamente wie GLP-1-Rezeptoragonisten können die Behandlung unterstützen.