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  • Der GLP-1 Protein-Kompass: Dein Fahrplan gegen Muskelverlust und für maximale Fettverbrennung

    • Matze
    • 18. Februar 2026 um 10:02
    • 351 Mal gelesen
    • 4 Antworten
    Wer mit der Abnehm-Spritze Gewicht verliert, läuft Gefahr, wertvolle Muskelmasse zu opfern und den Stoffwechsel ungewollt auszubremsen. Erfahre hier, warum Protein jetzt dein wichtigster Treibstoff ist und wie du deinen Bedarf selbst bei Übelkeit mühelos deckst, um Fett statt Muskeln zu verbrennen.
    Lesezeit: 4 Minuten
    Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
    1. Teil 1: Die Physiologie – Warum dein Körper Muskeln hasst (im Defizit)
      1. Das Schreckgespenst: Sarkopene Adipositas
    2. Teil 2: Der Thermogenese-Effekt (TEF) – Dein Stoffwechsel-Turbo
    3. Teil 3: Der wahre Bedarf – Mathematik für den Abnehmerfolg
      1. Die Herausforderung bei Übergewicht
      2. Die Gold-Formel für GLP-1 Patienten:
    4. Teil 4: Warum Muskelaufbau (Hypertrophie) kein "Nice-to-have" ist
    5. Teil 5: Qualität & Verdauung – Das GLP-1 Dilemma
    6. Teil 6: Deep Dive – everydays smap® und die Wissenschaft dahinter
      1. Was ist smap genau?
      2. Der Mythos und die Wahrheit über NNU (Net Nitrogen Utilization)
      3. Warum ich dir smap trotzdem empfehle (Die GLP-1 Strategie)
    7. Teil 7: Wie viele Presslinge brauchst du? (Individueller Ansatz)
    8. Zusammenfassung
      1. Quellenverzeichnis & Weiterführende Literatur

    Teil 1: Die Physiologie – Warum dein Körper Muskeln hasst (im Defizit)

    Um zu verstehen, warum du jetzt anders essen musst, müssen wir einen Blick in die Evolution werfen. Fettgewebe ist für den Körper eine Überlebensgarantie – ein Energiespeicher für Notzeiten. Muskelgewebe hingegen ist "teurer Luxus". Es verbraucht Energie, selbst wenn du nur auf dem Sofa liegst und Netflix schaust.

    Wenn du durch die Wirkung von GLP-1 plötzlich in ein massives Kaloriendefizit gerätst (weil du einfach keinen Hunger mehr hast und früher satt bist), schlägt der uralte Überlebensmechanismus in deinem Körper Alarm. Er will Energie sparen. Die logische Konsequenz für deinen Organismus: "Weg mit den Energiefressern!"

    Er beginnt, Muskelprotein in Aminosäuren aufzuspalten, um daraus Glukose zu gewinnen (ein Prozess namens Gluconeogenese). Das ist der Weg des geringsten Widerstands für einen Körper im Sparmodus.

    Das Schreckgespenst: Sarkopene Adipositas

    Wenn du diesen Prozess nicht aktiv stoppst, landest du in der sogenannten "Sarkopenen Adipositas".

    • Sarkopenie: Muskelschwund.
    • Adipositas: Fettüberschuss.

    Das Paradoxe dabei: Du wirst auf der Waage leichter, aber dein Körperfettanteil bleibt hoch oder steigt prozentual sogar an, weil du fast nur magere Masse verlierst. Studien zu Semaglutid (STEP 1 Trial) zeigen zwar massive Gewichtsverluste, weisen aber auch darauf hin, dass ohne gezielte Intervention ein signifikanter Teil davon fettfreie Masse sein kann. Das Ergebnis ist ein Körper, der zwar schlanker, aber weicher ("Skinny Fat"), kraftloser und metabolisch ineffizienter ist. Sobald du das Medikament absetzt oder die Dosis verringerst, nimmst du rasend schnell wieder zu, weil dein Grundumsatz ruiniert ist. Dein Ziel muss also lauten: Gewichtsverlust = Fettverlust, nicht nur Masseverlust.

    Teil 2: Der Thermogenese-Effekt (TEF) – Dein Stoffwechsel-Turbo

    Thermogenese das ist dein Ass im Ärmel, das viele Diätende übersehen. Der Thermic Effect of Food (TEF), auch nahrungsinduzierte Thermogenese genannt, bezeichnet die Energie, die dein Körper aufwenden muss, um Nahrung zu verdauen, aufzuspalten und chemisch umzubauen. Dein Verdauungstrakt ist wie eine Fabrik, und je komplexer der Rohstoff, desto mehr Energie verbrauchen die Maschinen.

    Hier zeigt sich die biochemische Überlegenheit von Protein gegenüber Kohlenhydraten und Fetten deutlich:

    1. Fette: Sie sind chemisch simpel aufgebaut. Der Körper kann sie fast 1:1 in die Fettdepots schieben oder als Energie nutzen. Der Energieverlust (TEF) liegt bei mickrigen 0–3 %.
    2. Kohlenhydrate: Hier muss der Körper etwas mehr arbeiten, um sie in Glykogen umzuwandeln. Der TEF liegt bei ca. 5–10 %.
    3. Proteine: Hier geschieht die Magie. Um die stickstoffhaltigen Aminogruppen abzuspalten und die stabilen Peptidbindungen zu lösen, muss der Körper Schwerstarbeit leisten. Der TEF liegt bei 20–30 %.

    Das bedeutet für deine Diät: Wenn du 100 Kalorien aus hochwertigem Eiweiß isst, kommen netto nur ca. 70–80 Kalorien als nutzbare Energie in deinem System an. Der Rest verpufft wortwörtlich als Körperwärme. Eine hoch-proteine Ernährung erhöht deinen täglichen Kalorienverbrauch signifikant, ohne dass du dich dafür bewegen musst. Du "isst" dich sozusagen schlank, indem du den Stoffwechselofen anheizt.

    Teil 3: Der wahre Bedarf – Mathematik für den Abnehmerfolg

    Vergiss bitte die Standardformel der DGE (0,8 g Protein pro kg Körpergewicht). Diese Empfehlung ist ein Minimalwert, der darauf ausgelegt ist, Mangelerscheinungen bei inaktiven, gesunden Menschen zu verhindern. Sie ist nicht darauf ausgelegt, Muskeln in einer katabolen (abbauenden) Stoffwechsellage – wie sie eine Diät mit Medikamenten darstellt – zu schützen. Sportwissenschaftliche Positionspapiere (ISSN) empfehlen für den Erhalt von Muskelmasse im Defizit deutlich höhere Werte.

    Die Herausforderung bei Übergewicht

    Ein Mensch, der 150 kg wiegt, braucht keine 300 g Protein (2 g x 150 kg). Fettgewebe ist metabolisch träge und braucht kaum Protein zur Erhaltung. Wir müssen also mit dem Zielgewicht oder der Lean Body Mass (fettfreie Masse) rechnen, um realistische Werte zu erhalten.

    Die Gold-Formel für GLP-1 Patienten:

    Zitat

    Ziele auf mindestens 1,5 g Protein pro Kilogramm deines REALISTISCHEN ZIELGEWICHTS.

    Ein Rechenbeispiel:

    • Aktuelles Gewicht: 130 kg
    • Zielgewicht (Normalgewicht für deine Größe): 80 kg
    • Deine Rechnung: 80×1,5=120 Gramm Protein täglich.

    Dies ist dein täglicher "Anker". Egal wie wenig Hunger du hast, diese 120 g müssen priorisiert werden. Alles andere (Gemüse, Beilagen, Fette) ist optional und füllt den Rest der Kalorien auf, aber das Protein ist Pflicht.

    Teil 4: Warum Muskelaufbau (Hypertrophie) kein "Nice-to-have" ist

    Viele Menschen auf GLP-1 denken: "Ich will ja kein Bodybuilder werden, ich will nur abnehmen." Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Muskeln sind nicht nur für die Optik da. Sie sind dein größtes und wichtigstes Stoffwechselorgan.

    1. Glukose-Senke: Muskeln saugen Zucker aus dem Blut wie ein Schwamm. Je mehr aktive Muskelmasse du hast, desto stabiler ist dein Blutzucker – was wiederum deine Insulinresistenz verbessert (das Grundproblem vieler Übergewichtiger).
    2. Myokine – Die Apotheke im Muskel: Wenn Muskeln arbeiten (kontrahieren), schütten sie hormonähnliche Botenstoffe, sogenannte Myokine, aus. Diese wirken entzündungshemmend im ganzen Körper und können sogar dem Fettgewebe signalisieren, Energie freizugeben.
    3. Hautstraffung von innen: Wenn das Fett unter der Haut verschwindet, bleibt oft schlaffe Haut zurück. Muskeln füllen dieses Volumen von innen wieder auf und sorgen für eine straffere Silhouette.

    Fazit: Du musst nicht nur Protein essen, du musst dem Körper auch einen Grund geben, das Protein in Muskeln einzubauen. Das bedeutet: Widerstandstraining (Krafttraining) ist Pflicht, nicht Kür.

    Teil 5: Qualität & Verdauung – Das GLP-1 Dilemma

    Hier treffen Theorie und Praxis oft schmerzhaft aufeinander. Du weißt jetzt, dass du ca. 120 g Protein und Training brauchst. Aber GLP-1 verlangsamt deine Magenentleerung massiv. Das führt zu Problemen mit klassischen Proteinquellen:

    • Tierisches Protein (Steak, Magerquark): Bleibt sehr lange im Magen. Das ist normalerweise gut für die Sättigung, aber unter GLP-1 führt es oft zu Völlegefühl, Reflux (Sodbrennen) und Übelkeit. Ein Steak am Abend kann dir den Schlaf rauben.
    • Pflanzliches Protein (Linsen, Bohnen, Erbsen): Diese enthalten Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate, die im Darm gären können. Das vergrößerte Volumen und die Gasbildung können bei verlangsamter Verdauung zu schmerzhaften Blähungen führen – dem berüchtigten "Ozempic Belly".

    Wir brauchen also eine Lösung mit maximaler Effizienz bei minimalem Volumen.

    Teil 6: Deep Dive – everydays smap® und die Wissenschaft dahinter

    Meine klare Empfehlung, um dieses Dilemma zu lösen, sind die smap® Presslinge von everydays (Smart Protein). Aber wir müssen hier ehrlich und wissenschaftlich differenziert vorgehen, um Marketing von Fakten zu trennen.

    Was ist smap genau?

    Es handelt sich um reine, kristalline Aminosäuren, die durch Fermentation aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen werden. Sie liegen bereits in ihrer kleinsten, reinsten Form vor. Dein Körper muss sie nicht mehr verdauen – sie benötigen keine Magensäure und keine Enzyme zur Spaltung. Sie rutschen quasi durch den "Magen-Pförtner" und gelangen innerhalb von ca. 20–30 Minuten direkt ins Blut.

    Der Mythos und die Wahrheit über NNU (Net Nitrogen Utilization)

    Das Marketing rund um Produkte nach dem MAP-Prinzip (Master Amino Acid Pattern) wirbt oft mit einer "99 % NNU"(Netto-Stickstoff-Verwertung). Das bedeutet angeblich, dass 99 % der Aminosäuren in Körperzellen eingebaut werden und nur 1 % als Stickstoffabfall (Ammoniak) die Organe belastet. Im Vergleich dazu wird Whey Protein in diesen Grafiken oft schlechter dargestellt.

    Die Forschungslage: Diese extremen Zahlen (99% vs. Whey) sind in der modernen Ernährungswissenschaft umstritten. Experten weisen darauf hin, dass auch hochwertiges Whey Protein eine sehr hohe Bioverfügbarkeit hat (nach PDCAAS/DIAAS Standards) und keinesfalls zum Großteil "Abfall" ist. Die akademische Wissenschaft sieht den Abstand zwischen MAP und Whey oft als weniger drastisch an, als es manche Grafiken suggerieren.

    Warum ich dir smap trotzdem empfehle (Die GLP-1 Strategie)

    Auch wenn wir die "99 %"-Grafik wissenschaftlich kritisch hinterfragen, bleiben für DICH als GLP-1-Patientunschlagbare praktische Vorteile bestehen, die nichts mit Prozentreiterei zu tun haben und die kein Shake leisten kann:

    1. Der Magen-Bypass-Effekt: Da die Aminosäuren kristallin sind, belasten sie den Magen null. Wenn dir von Wegovy übel ist, bekommst du kein Steak und keinen cremigen Shake runter – aber die kleinen Presslinge mit Wasser gehen immer.
    2. Keine Allergene & Blähungen: Kein Laktose-Stress, keine Hülsenfrüchte-Gärung. Dein Bauch bleibt flach. Das ist bei den Magen-Darm-Nebenwirkungen von GLP-1 ein Segen.
    3. Kalorien-Effizienz: Du führst reines Baumaterial zu, fast ohne Kalorien.
    4. Anti-Kataboler Schutz: Egal ob die Verwertung nun 99 % oder etwas weniger ist – die extrem schnelle Verfügbarkeit im Blut schützt deine Muskeln (z.B. am Morgen) sofort vor dem Abbau.

    Fazit zu smap: Betrachte es als dein "medizinisches Nahrungsmittel" oder "Funktionsnahrung". Es ist der einfachste Weg ("Cheat Code"), deinen Bedarf zu decken, wenn normales Essen zur Qual wird.

    Hier unser Partnerlink zu everydays oder nutze einfach den Code: glp10 damit bekommst du zusätzlich 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment.

    Teil 7: Wie viele Presslinge brauchst du? (Individueller Ansatz)

    Früher gab es pauschale Empfehlungen wie "nimm 5 Stück". Doch das wird der Komplexität deines Stoffwechsels nicht gerecht. Jeder Mensch ist anders. Dein Bedarf an smap hängt von verschiedenen Faktoren ab:

    • Deinem aktuellen Körpergewicht und deinem Zielgewicht.
    • Wie viel Protein du noch über "echte" Nahrung aufnehmen kannst.
    • Wie intensiv dein Training ist.
    • Wie stark dein Kaloriendefizit durch das Medikament ausfällt.

    Daher gebe ich dir hier keine feste Zahl wie "Nimm 3 morgens". Das wäre unseriös.

    Die Lösung: Der Online-Rechner Auf der Webseite von everydays gibt es einen speziellen Bedarfs-Rechner. Dort kannst du deine individuellen Daten eingeben und erhältst eine präzise Empfehlung, wie viele Presslinge für dich und deine Situation optimal sind.

    Wann du sie nehmen solltest (Timing): Auch wenn die Menge individuell ist, bleibt das Timing universell wichtig:

    1. Morgens nüchtern: Um den nächtlichen Muskelabbau sofort zu stoppen, ohne den Magen zu belasten.
    2. Rund ums Training: Um dem Muskel direkt nach dem Reiz das Baumaterial zu liefern.

    Ich selbst nehme 2x täglich (morgens und abends) 4 Presslinge

    Nutze den Rechner, um deine persönliche Dosis zu finden, und passe sie an, wenn sich dein Gewicht verändert.

    Zusammenfassung

    Abnehmen mit GLP-1 ist wie ein Formel-1-Rennen. Das Medikament ist der leistungsstarke Motor, der dich schnell voranbringt. Aber Protein ist das Lenkrad und die Reifen. Ohne ausreichendes Protein (Zielgewicht x 1,5 g) und die Unterstützung durch smarte Quellen wie smap® fährst du zwar schnell, aber du kommst mit einem kaputten Fahrzeug (Sarkopenie/Muskelschwund) im Ziel an.

    Nutze die Thermogenese als deinen Verbündeten, schütze deine Muskeln wie einen Schatz und nutze die Presslinge als deine Geheimwaffe, um die Tage mit Übelkeit zu überbrücken. So wirst du nicht nur "weniger", sondern athletisch, gesund und stark.

    Quellenverzeichnis & Weiterführende Literatur

    GLP-1 und Körperzusammensetzung (STEP Trials) Wilding, J. P. H., et al. (2021). "Once-Weekly Semaglutide in Adults with Overweight or Obesity". New England Journal of Medicine, 384(11), 989–1002. (Hier wird der signifikante Gewichtsverlust, aber auch der Verlust an fettfreier Masse ohne Intervention thematisiert).

    Thermogenese (TEF) Westerterp, K. R. (2004). "Diet induced thermogenesis". Nutrition & Metabolism, 1(1), 5. (Bestätigt den TEF von 20–30 % für Proteine im Vergleich zu Kohlenhydraten und Fetten).

    Proteinbedarf im Sport & Defizit Jäger, R., et al. (2017). "International Society of Sports Nutrition Position Stand: protein and exercise". Journal of the International Society of Sports Nutrition, 14, 20. (Empfehlung von 1,4–2,0 g Protein/kg für den Erhalt von Muskelmasse).

    Magenentleerung unter GLP-1 Marathe, C. S., et al. (2013). "Effects of GLP-1 and GLP-1 analogues on gastric emptying..." Peptides, 44, 1-7. (Erklärt den Mechanismus der verlangsamten Verdauung, der zu Übelkeit führen kann).

    MAP / NNU Hypothese Lucà-Moretti, M. (1998). "A Comparative Study of the Net Nitrogen Utilization of the Master Amino Acid Pattern". Annals of the Royal National Academy of Medicine of Spain. (Die Basis-Quelle für die 99% NNU-Aussage der MAP-Produkte).

    Gegenposition zur Proteinqualität (Standardwissenschaft) FAO/WHO Expert Consultation (2013). "Dietary protein quality evaluation in human nutrition". (Definiert DIAAS/PDCAAS und zeigt die hohe Bioverfügbarkeit von Milch- und Eiproteinen auf, im Kontrast zur reinen NNU-Marketing-Theorie).

    • GLP-1 Ernährung
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    • Wegovy Muskelabbau
    • Proteinbedarf Diät
    • Thermogenese Effekt
    • Sarkopene Adipositas
    • Everydays smap
    • MAP Aminosäuren
    • Muskelaufbau Übergewicht
    • Smart Protein Rechner

    Über den Autor

    Mathias Köster | Gründer des GLP-1 Forums

    Ich bin kein Arzt – sondern Patient. Seit Februar 2025 nehme ich Mounjaro, verschrieben und begleitet von meinem Diabetologen. In dieser Zeit habe ich 41 kg abgenommen und über 16 Monate direkte Therapieerfahrung gesammelt.

    Aus dieser Erfahrung heraus habe ich das GLP-1 Forum gegründet – weil eine deutschsprachige Community für ehrlichen Erfahrungsaustausch fehlte.

    Alle Artikel recherchiere ich anhand von Studien aus PubMed, Fachinformationen der Hersteller sowie offiziellen Quellen wie BfArM, EMA und der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Die verwendeten Quellen sind am Artikelende vollständig aufgeführt und verlinkt. Inhaltliche Verantwortung liegt vollständig bei mir.

    Dieses Forum ist kein medizinischer Rat. Es ist ein Ort für ehrlichen Erfahrungsaustausch – unabhängig, ohne Pharmaunternehmen im Hintergrund.

    Matze Forenleitung

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    Antworten 4

    Mona
    18. Februar 2026 um 11:26

    Super wichtiger Artikel 👍 danke Matze.

    aseia
    20. Februar 2026 um 10:43

    Guten Morgen,

    ich lese hier im Forum noch nicht lange mit und finde es toll, was Matze auf die Beine gestellt hat.

    Mit dem Beitrag und der Empfehlung für SMAP gehe ich nicht konform. Eiweißpresslinge sind kaum geeignet für Muskelaufbau, enthalten zu wenig Aminosäuren z.b kein Leucin die wichtigste AS überhaupt. Die Menge an Presslingen ,die empfohlen wird entspricht nicht dem Bedarf usw usw.

    Ernährungswissenschaftler und Mediziner sehen diese Präparate skeptisch , siehe z.b. @stoffwechsel_doc oder auch @jonesrulez als Beispiel

    Nutzer, welche das Präparat zum Muskelaufbau oder bei Adipositas als Nahrungsergänzung nehmen, schreiben von Nutzlosigkeit und Geldvernichtung.

    Wie soll das gehen z.b 130g Protein damit abzudecken?

    Ich weiß genau wovon ich rede denn nach einer Sleeve OP habe ich 45kg abgenommen vor vielen Jahren und nutze jetzt Mounjaro um endlich auf ein Normalgewicht zu kommen. Was ich meine ist, obwohl ich ein eingeschränktes Magenvolumen habe, kann ich Shakes nutzen .

    Ich nehme Clear Whey, das ist eben nicht belastend für den Magen sondern leicht und liefert alle benötigten Aminosäuren.

    Wer Probleme mit dem Magen oder Übelkeit hat, könnte vlt. besser an der Dosierung seines GLP1 drehen und an den Makros?

    Ich wünsche allen hier nur das Beste. Herzliche Grüße

    Matze
    20. Februar 2026 um 11:11
    Zitat von aseia

    Wie soll das gehen z.b 130g Protein damit abzudecken?

    Du sollst ja deinen Bedarf damit nicht decken sondern nur ergänzen.
    Dieses Thema haben wir hier aber auch schon rauf und runter diskutiert. Ich spreche für mich. Es ist meine Empfehlung, die BiA hat es mir gezeigt, das ich seit dem ich smap nehme meine Muskelmasse nicht weniger geworden ist. Ich bin davon überzeugt.

    Hier noch was zum lesen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
    Matze
    20. Februar 2026 um 11:35
    Zitat von aseia

    Wer Probleme mit dem Magen oder Übelkeit hat, könnte vlt. besser an der Dosierung seines GLP1 drehen und an den Makros?

    Was bring mir die dreherei wenn aufmal mein Foodnoise wieder da ist, ich aber jetzt mir Shakes rein kippen kann, weil mein Magen mitmacht?

    Zitat von aseia

    Ernährungswissenschaftler und Mediziner sehen diese Präparate skeptisch , siehe z.b. @stoffwechsel_doc oder auch @jonesrulez als Beispiel

    Jeder liest meistens nur das as er lesen will. Das ist das Problem am Menschen. Man muß schon in beide Richtungen gehen. Pro & Contra

    Zitat von aseia

    Ich weiß genau wovon ich rede denn nach einer Sleeve OP habe ich 45kg abgenommen vor vielen Jahren und nutze jetzt Mounjaro

    Ich möchte dich jetzt nicht angreifen, aber warum hast Du es nicht nur mit dem Schlauchmagen geschafft? War da der Kopf im Spiel? Nimmst Du dafür jetzt Mounjaro?
    Mounjaro ist ja bekannt dafür den Food Noise auszuschalten. Ich kenne deine Situation nicht und möchte auch nicht darüber Urteilen und dich damit angreifen.

    Zitat von aseia

    Eiweißpresslinge sind kaum geeignet für Muskelaufbau, enthalten zu wenig Aminosäuren z.b kein Leucin die wichtigste AS überhaupt.

    Hast Du auf der Seite von everydays geguckt? Dann wäre dir bestimmt auch aufgefallen das L-Leucin vorhanden ist. Wieviel nun gut ist oder nicht kann ich nicht sagen, da es dafür auch keine NRV Verordnung gibt.

    Zitat von aseia

    Ich nehme Clear Whey, das ist eben nicht belastend für den Magen sondern leicht und liefert alle benötigten Aminosäuren.


    Die Presslinge belasten meinen Magen auch nicht. Clear Whey habe ich schon viel Sorten durch und schmecken für mich zu künstlich und fast alle nach Süßstoff. Da komme ich einen Würgreiz<X
    Ich nehme jetzt über 12 Monate Mounjaro mit gutem Erfolg. Meine Muskeln bleiben erhalten und wachsen sogar. Also mach ich wohl alles richtig. Auf meine Proteine würde ich im leben nicht kommen wenn ich nicht mit smap Ergänzen würde. Die regelmäßige BIA im Studio bestätigt mir das.

    Zitat von aseia

    ich lese hier im Forum noch nicht lange mit und finde es toll, was Matze auf die Beine gestellt hat.


    Danke dafür. Ich hoffe aber das Du damit jetzt umgehen kannst was ich geschrieben habe. Dafür ist aber so ein Forum da, zum diskutieren.

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